Aktenzeichen XY: Mysteriöser Räuber im Marler Pfarrhaus

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Blick auf das Logo der Sendung in einem Studio.
Blick auf das Logo der Sendung in einem Studio. Foto: picture alliance / Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Mainz/Marl (dpa/lnw) – Am Nachmittag des 23. April 2021 gegen 17.00 Uhr klingelt es an der Pforte eines Pfarrhauses in Marl. Als der Pfarrer die Tür öffnet, schaut er in eine Pistolenmündung und wird von einer vermummten Gestalt ins Haus zurückgedrängt. Die TV-Sendung «Aktenzeichen XY… ungelöst» beschäftigt sich an diesem Mittwoch (ZDF/20.15 Uhr) mit dem mysteriösen Fall im Kreis Recklinghausen im nördlichen Ruhrgebiet – ganz in der Nähe von Herne, der Heimatstadt von Moderator Rudi Cerne.

Der mit Pistole und Pfefferspray bewaffnete Unbekannte bedroht den Geistlichen und fordert Geld aus dem Tresor des Pfarrbüros. Doch für den hat der Pfarrer keinen Schlüssel. Er kennt den Eindringling aus früheren Begegnungen, als dieser ihn unter dem Namen Wolfgang Schmidt bereits mehrfach um Geld gebeten hatte. Diesmal erzählt der Mann, dass er drei Kinder habe und von Russen erpresst würde. Man würde ihm den Finger abschneiden, wenn er nicht bezahle.

Schließlich gibt ihm der Pfarrer 100 Euro aus seiner Privatschatulle. Doch anstatt die Polizei einzuschalten, verabredet er sich mit dem etwa 50 Jahre alten, als «groß und pummelig» beschriebenen Räuber für einen späteren Zeitpunkt. Der Pfarrer will mehr über dessen Notsituation erfahren. Doch der Räuber erscheint nicht am Treffpunkt.