Bürgerverein: Düsseler Brunnen soll durch Solarenergie sprudeln

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Voll war es am Stammtisch des Bürgervereins. Foto: BV Düssel
Voll war es am Stammtisch des Bürgervereins. Foto: BV Düssel

Wülfrath. Der fünfte Stammtisch des Bürgervereins Wülfrath-Düssel am 3. August im Pützer-Café ist mit mehr als 15 Teilnehmenden trotz des heißen Wetters gut besucht gewesen. 

Bei guten Getränken und kleinem Imbiss wurde wieder intensiv über die aktuellen Themen im Dorf diskutiert. Hauptthema des Abends waren die Fortschritte zur Installation des Dorfbrunnens. Dank der Spende der Kreissparkasse Düsseldorf aus dem Topf der Prämienverlosung, einer – laut Bürgerverein „nicht unerheblichen“ – Teilfinanzierung aus der Vereinskasse und einer anonymen Spende ist die Finanzierung des notwendigen „mittleren vierstelligen Betrages“, gesichert. Das erklärt Thomas Kaulfuß, Vorsitzender des BV Düssel.

Letztendlich entsteht kein Brunnen, wie man ihn sich landläufig vorstellen mag, sondern ein alternatives Leuchtturmprojekt für den Düsseler Dorfplatz. Nachdem die Stadtwerke Wülfrath auf Bitten der Feuerwehr auf dem Dorfplatz einen Hydranten errichtet hat, zu dem der Bürgerverein einen Zugang hat, steht fest, dass auf ein aufwändiges elektrisch betriebenes Brunnensystem verzichtet wird und mit einer kleinen Solaranlage ein Brunnen betrieben wird. „Scheint die Sonne, sprudelt er, scheint keine Sonne, läuft auch kein Wasser“, erklärt man beim Bürgerverein zu der Idee.

Weitere Themen waren die Absage des Düsseler Scheunenfest und die Diskussion um eine Ersatzveranstaltung sowie der Ausflug zur Alten Drogerie Meinken – Destillerie Eicker und Callen in Herne-Crange am Cranger Tor am 3. September, für den noch einige Plätze frei sind.

Peter Delvos, das zurzeit aktivste Vereinsmitglied, stellte noch einmal seine Idee, die im Dorf stehenden und zum Teil hässlich besprühten Verteilerkästen der Telekom durch Düsseler Gesichter, entweder naturrealistisch oder künstlerisch gestaltet als Komik, zu verschönern. Mit einem Betrag von 80 Euro pro Gesicht oder Bild kann jeder, der möchte, sein Konterfei oder auch sein Haustier verewigen lassen. Inzwischen haben sich genügen „Gesichter“ gefunden, um den ersten Verteilerkasten voraussichtlich in der nächsten Woche zu gestalten.“