Mettmann: Einsatz wegen Prügelei führt zu Wohnungsdurchsuchung

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Polizeieinsatz im Stadtgebiet. Foto: Polizei/Symbolfoto
Polizeieinsatz im Stadtgebiet. Foto: Polizei/Symbolfoto

Mettmann. Aufgrund einer körperlichen Auseinandersetzung am frühen Donnerstagmorgen in einer Wohnung an der Berliner Straße ist es zu einem Polizeieinsatz gekommen.

Wie die Polizei berichtet, kam es gegen 5.40 Uhr zu dem Einsatz. Eine 23-jährige Hildenerin rief demnach die Behörde um Hilfe, nachdem es in der Wohnung zu einer Auseinandersetzung gekommen war.

„Als die Beamten an der Einsatzörtlichkeit eintrafen, gaben sowohl die Hildenerin als auch der 19-jährige Wohnungsinhaber an, dass die sechsköpfige Gruppe nach einer gemeinsamen Feier am Abend zur Wohnung des Mettmanners gegangen sei“, so die Polizei. Aus ungeklärter Ursache sei es zunächst zu einem Streit und dann zu der wechselseitigen Prügelei gekommen, in dessen Verlauf einer der Gäste einen 23-jährigen Kölner durch einen Schlag mit einer Flasche am Kopf verletzte.

„Der unbekannte Schläger floh anschließend unerkannt in unbekannte Richtung“, berichtet die Behörde.

Rettungssanitäter versorgten den Kölner und brachten ihn zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.

Zu dem Täter liegt eine Beschreibung vor:

  • circa 180 cm groß
  • schlanke Statur
  • dunkle Haare
  • bekleidet mit einer schwarzen Hose und einem schwarzen T-Shirt
  • trug eine Bauchtasche

Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen einer gefährlichen Körperverletzung ein. „Bei der Befragung der Zeugen stellten sie im Schlafzimmer der Wohnung einen auffallenden Cannabisgeruch fest“, hieß es von offizieller Seite. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wuppertal wurde die Wohnung des 19-Jährigen nach Beweismitteln durchsucht. Die Beamten stellten circa 160 Gramm Cannabis sowie Konsum- und Verkaufsutensilien sicher.

Gegen den 19-jährigen Mettmanner wurde zusätzlich ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet und die Kriminalpolizei übernahm die weitere Bearbeitung.