Verbrannt – und nun? *Anzeige*

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Nach einer akuten Verbrennung gilt es schnell zu handeln. Bei kleineren Verbrennungen (bis max. handflächengroß) stoppt sofortiges Kühlen die oft extremen Schmerzen. Hierbei ist darauf zu achten, dass nur Wasser von etwa 20°C verwendet werden darf.

Eis oder Kühlpacks dürfen keinesfalls auf die Brandwunde gelegt werden, da sie das Gewebe zusätzlich schädigen. Bei größeren Brandwunden wird nicht gekühlt, sondern steril abgedeckt. Dazu eignen sich spezielle metallbeschichtete Brandtücher oder sterile Tücher aus dem Verbandkasten.

Bei großflächigen Verbrennungen verliert der Körper über die Wunden viel Wärme und es droht die Auskühlung. Deshalb muss der gesamte Körper warmgehalten werden, z.B. mithilfe einer Rettungsdecke.

Zur weiteren Therapie der Brandwunde eignen sich verschiedene konventionelle Wundauflagen, z.B. mit Vaseline oder Paraffin beschichtete Gaze. Ebenso eignen sich hydroaktive Wundauflagen, die verhindern, dass die Wunde austrocknet.

Achtung! Tragen Sie keinesfalls Puder, Öle oder andere Hausmittel auf Brandwunden auf. Dadurch drohen Infektionen.

Unser 24-köpfiges Team berät Sie gern!