Kreisweite Kontrollen im Ferienverkehr: Polizei ahndet Verstöße

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Wegen Überladung mussten zwei Klaviere von einem Kleinlaster vor Ort abgeladen und zurückgelassen werden. Foto: Polizei
Wegen Überladung mussten zwei Klaviere von einem Kleinlaster vor Ort abgeladen und zurückgelassen werden. Foto: Polizei

Kreis Mettmann. Am Samstag hatte die Kreispolizeibehörde Kontrollen anlässlich des dritten Aktionstages zum Ferienreiseverkehr durchgeführt. 

Die Verkehrsexperten der Polizei standen an der Siemensstraße in Langenfeld, um dort eine großangelegte Verwiegeaktion durchzuführen. Lastkraft aber auch Wohnmobile baten die Beamten auf die Waage und kontrollierten die Ladungssicherheit.

„Die Beamtinnen und Beamten stellten hierbei im Rahmen der mehrstündigen Aktion insgesamt 34 Verstöße fest, die sich nicht nur auf den Bereich der Ladung bezogen“, so das Resümee der Behörde. Gegen sieben Fahrzeugführer seien wegen Ablenkung am Steuer Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden – es ging um die Handynutzung am Steuer. In drei Fällen leitete die Polizei Ermittlungen im Rahmen eines Strafverfahrens wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie in zwei Fällen wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung ein. Letzteres bezog sich auf das Tragen von Masken in Taxis.

„In zwei Fällen beanstandeten die Beamten den technischen Zustand des Fahrzeuges und boten ein Verwarngeld an“, hieß es.

Hinsichtlich der Überprüfung der Ladungssicherung beziehungsweise des zulässigen Gesamtgewichts war ein 47-jähriger Duisburger mit seinem zu 39 Prozent überladenen Kleinlaster Spitzenreiter. Der Mann hatte Getränke und Lebensmittel für eine Imbissbude geladen und rund 1.350 Kilogramm zu viel Gewicht. In einem weiteren Fall wurde ebenfalls ein Kleinlaster aus Duisburg von den Experten angehalten und kontrolliert: „Der 47-jährige Fahrer hatte sein Fahrzeug mit mehreren Klavieren beladen und dabei die zulässige Beladung um 800 Kilogramm überschritten“, berichtet die Polizei.

Auf dem Panorama-Radweg und am Telefon standen Expertinnen und Experten der Polizei am Samstag für Fragen zur Verfügung.