Velbert: Tunnelsperrung in Langenberg nach Unfall

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Die Unfallstelle im Langenberger Tunnelausgang. Foto: Polizei
Die Unfallstelle im Langenberger Tunnelausgang. Foto: Polizei

Velbert. Am Sonntagabend ist laut Polizei gegen 22 Uhr der Tunnel der Dr.-Karl-Glinz-Straße in Langenberg nach einem Auffahrunfall zeitweise komplett gesperrt gewesen. 

Wie die Polizei zu dem Unfall berichtet, hatte ein 34-jähriger Fahrer eines Sattelzuges den Tunnel in Richtung Bonsfeld befahren. „Am Tunnelausgang musste der Berufskraftfahrer aus Solingen seinen 40-Tonner vor roter Ampel anhalten“, hieß es. „Ein dem Sattelzug unmittelbar folgender 58-jähriger Audi-Fahrer aus Bochum brachte sein blaues, offen gefahrenes Audi 80 Cabriolet mit Bochumer Kennzeichen (BO-) hinter dem LKW gerade zum Stillstand, als ein schwarzer VW Passat mit Mettmanner Kennzeichen (ME-) von hinten auffuhr“.

Der 43-jähriger VW-Fahrer aus Velbert gab an, einen kurzen Moment abgelenkt gewesen zu sein, weil er etwas auf seinem Handy nachschauen wollte.

Der Passat prallte laut Polizei mit so großer Wucht in das Heck des Audi, dass das Cabrio in das Heck des Sattelzuges geschleudert wurde. Angelegte Sicherheitsgurte und ausgelöste Airbags konnten nicht verhindern, dass der Audi-Fahrer und zwei Mitfahrerinnen im Alter von 53 und 57 Jahren leicht verletzt wurden. Rettungskräfte brachten die drei Verletzten zur ambulanten Behandlung in ein Hattinger Krankenhaus.

Der Audi wurde geborgen und abgeschleppt. Der an allen drei Fahrzeugen entstandene Gesamtsachschaden liegt nach Schätzungen der Polizei bei rund 21.000 Euro.

„Bei der polizeilichen Unfallaufnahme stellte sich dann heraus, dass der 43-jährige Unfallverursacher aus Velbert unter Alkoholeinfluss stand“, informiert die Behörde weiter. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund 2,5 Promille. Die Velberter Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den 43-jährigen Passat-Fahrer ein.

Der schwer beschädigte und mit Front- sowie Heckschaden nicht mehr fahrbereite Audi 80 aus Bochum. Foto: Polizei
Der schwer beschädigte und mit Front- sowie Heckschaden nicht mehr fahrbereite Audi 80 aus Bochum. Foto: Polizei