Tennis-Showdown am Kostenberg: Meisterschaftsduell

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Mannschaftsführerin Lauren Wagenaar fiebert dem Aufstiegsduell gegen den Rochusclub Düsseldorf entgegen. Die Netzballerin ist aktuell auf Platz zwei der Damen-30-Weltrangliste. Foto: NBV
Mannschaftsführerin Lauren Wagenaar fiebert dem Aufstiegsduell gegen den Rochusclub Düsseldorf entgegen. Die Netzballerin ist aktuell auf Platz zwei der Damen-30-Weltrangliste. Foto: NBV

Velbert. Die Aufregung steigt bei der ersten Damenmannschaft des Netzballvereins vor dem vorletzten Spieltag: Am Samstag, 13. August, ab 13 Uhr tritt das in fünf Partien ungeschlagene NBV-Team zuhause gegen den Rochusclub Düsseldorf an, der bisher eine Niederlage hinnehmen musste.

Sollten die NBV-Damen als Sieger vom Platz gehen, würden sie eine Vorentscheidung herbeiführen und sich die Meisterschaftskrone sichern. Als große Belohnung lockt der damit verbundene Aufstieg in die Regionalliga, der dritthöchsten Spielklasse in Deutschland.

Aber auch der Rochusclub hat bei einem Sieg über den NBV noch die Chance auf die Meisterschaft und den Aufstieg, wenn auch nicht direkt am Samstag. Denn beide Mannschaften bestreiten noch ein weiteres Spiel am 20. August. Sollte der NBV gegen den Rochusclub verlieren, käme es dann auf das bessere Punkteverhältnis nach dem letzten Spieltag an.

Mannschaftsführerin Lauren Wagenaar freut sich zusammen mit ihrer Mannschaft sehr auf das Spiel: „Alle sind fokussiert und trainieren fleißig. Die vergangenen Wochen haben wir alle noch genutzt um Turniere zu spielen.“

Vor allem Wagenaar selbst konnte einen riesigen Erfolg für sich verbuchen: Im Juli gewann sie nach mehreren vorangegangenen Turniererfolgen das ITF Turnier in Barcelona und konnte sich damit auf Rang zwei der Damen 30 Weltrangliste katapultieren. „Das ist eine sehr starke Leistung“, zollt auch der NBV-Vorsitzende Tom Schönenberg seinen Respekt.

Wagenaar weiß aber auch, dass das Duell mit dem Rochusclub ein harter Kampf wird. „In der Vergangenheit gab es schon mehrere Begegnungen, sowohl im Sommer als auch im Winter. Wir haben schon mehrfach gewonnen, aber auch verloren.“

Auch Thomas Ihlo, der als Team-Manager der ersten NBV-Damen fungiert, erwartet hochspannende Matches: „Beide Teams werden versuchen, mit ihrer bestmöglichen Aufstellung an den Start zu gehen und dann ihr Bestes geben. Das werden Spiele auf hohem Niveau.“

Um ihre Chancen neben dem intensiven Training noch weiter zu verbessern, möchten die NBV-Damen gerne den Heimvorteil für sich nutzen: „Es wäre toll, wenn so viele Zuschauer wie möglich kommen würden, um uns zu unterstützen“, bittet Lauren Wagenaar.

Auf die NBV-Fans wartet am Samstag dann auch noch eine Überraschung. „Es lohnt sich also auf jeden Fall vorbeizukommen“, versprechen Wagenaar und Ihlo.