114 Moscheen als Anlaufstellen von Islamisten bekannt

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Düsseldorf (dpa/lnw) – In Nordrhein-Westfalen sind dem Verfassungsschutz zurzeit 114 Moscheen als Anlaufstellen von Islamisten bekannt. Die Zahl sei im Vergleich zu 2021 konstant geblieben, heißt es in der Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der AfD im Landtag.

Im vergangenen Jahr schätzte das Innenministerium die Zahl der Moscheevereine im Land auf 850 bis 1000. Im Visier des Verfassungsschutzes waren damals laut Ministerium vor allem Moscheen mit salafistischem Hintergrund. Der Salafismus gilt als eine ultrakonservative Strömung innerhalb des Islams.

Im aktuellen Verfassungsschutzbericht heißt es, dass sich durch die Corona-Pandemie der «Schwerpunkt der Radikalisierung» deutlich von Moscheen und Seminaren in das Internet verlagert habe.