Farke: «Enttäuscht» über Entscheidung vor Ausgleich

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Mönchengladbachs Trainer Daniel Farke (l) und Schalkes Trainer Frank Kramer am Spielfeldrand.
Mönchengladbachs Trainer Daniel Farke (l) und Schalkes Trainer Frank Kramer am Spielfeldrand. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild

Gelsenkirchen (dpa) – Trainer Daniel Farke von Borussia Mönchengladbach hat eine Entscheidung der Unparteiischen vor dem späten 2:2 des FC Schalke 04 beklagt. Den Handelfmeter zum Ausgleich in der Nachspielzeit durch Marius Bülter könne man «durchaus» geben, sagte der neue Coach des Clubs vom Niederrhein im ZDF-«Sportstudio» am späten Samstagabend, betonte allerdings: «Ich war enttäuscht mit der Situation davor, weil ich glaube, dass es kein Freistoß für Schalke war.»

Alassane Pléa war aus Sicht Farkes selbst gefoult worden und hatte kein Foul begangen, wie Schiedsrichter Sven Jablonski entschieden hatte. Nach dem anschließenden Freistoß des Aufsteigers spielte Patrick Herrmann den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand.

Schalke hatte sich beim 1:3 zum Saisonauftakt gegen den 1. FC Köln in der Fußball-Bundesliga selbst benachteiligt gefühlt. Dies könne einen Einfluss gehabt haben, sagte Farke. «Ganz bestimmt nicht willentlich, überhaupt nicht, aber du hast schon das Gefühl, dass in der Fifty-Fifty-Situation natürlich so ein bisschen in Anführungsstrichen das schlechte Gewissen dabei war und wenn 60.000 auf deinem Rücken sind und die Hände nach oben nehmen, ist es nicht einfach.» Jablonski sei aber ein «Top-Schiedsrichter», betonte er. «Gar keine Beschwerden.»