Bei Großbrand verletzter Feuerwehrmann kann Klinik verlassen

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Feuerwehrleute bringen sich bei einer Explosion in Sicherheit.
Feuerwehrleute bringen sich bei einer Explosion in Sicherheit. Foto: Guido Schulmann/tv-niederrhein/dpa/Archivbild

Goch (dpa/lnw) – Nach dem Großbrand in Goch (Kreis Kleve) mit einem geschätzten Schaden von 1,5 Millionen Euro kommt einer der beiden verletzten Feuerwehrleute demnächst aus dem Krankenhaus. Es gehe dem 36-Jährigen den Umständen entsprechend gut, er werde zu Wochenbeginn entlassen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Sein 46 Jahre alter, schwerer verletzter Kollege bleibe vorerst in der Klinik. Die Feuerwehrleute hatten Brandverletzungen an Gesicht und Händen erlitten.

Das Feuer war am Freitagnachmittag an einer Halle eines Großhändlers für Blumen- und Gartenprodukte ausgebrochen. Die Feuerwehr löschte knapp 19 Stunden. Bis zu 200 Feuerwehrleute waren vor Ort. Die Brandursache wird weiter untersucht.

Die Feuerwehr hatte nach dem Brand gewarnt, zunächst kein Wasser aus der Niers zu entnehmen, weil möglicherweise Löschwasser in die Kanalisation und damit in den Fluss gelangt sein könnte. Die Untersuchung der Wasserproben laufe noch, sagte der Sprecher. Deshalb gelte die Warnung weiter.