Ein ukrainisches Tagebuch: Solinger Theater thematisiert Invasion

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Im Solinger Theater nimmt man sich schauspielerisch des Krieges in der Ukraine an. Foto: pexels/deus werbung
Im Solinger Theater nimmt man sich schauspielerisch des Krieges in der Ukraine an. Foto: pexels/deus werbung

Solingen. Das Team des Theaters Solingen thematisiert aktuelles Zeitgeschehen:
Am Freitag, 16. September, ab 19.30 Uhr wird das Stück „Jenseits des Echos – Ein
ukrainisches Tagebuch“ im Cobra-Kulturzentrum präsentiert, ein Schauspiel, basierend auf den Tagebuchaufzeichnungen von Olesia Iavorska, die ihre Fluchterlebnisse aus der Ukraine erzählt. 

*Update*: Aus organisatorischen Gründen wird die Veranstaltung „Jenseits des Echos – Ein Ukrainisches Tagebuch“ vom 16. September im Kulturzentrum COBRA in die Spielzeit 2023/2024 verschoben. Das teilt das Theater Solingen mit. Bereits erworbene Tickets können selbstverständlich zurückgegeben werden. Für Rückfragen ist die Theater- und Konzertkasse zu den regulären Öffnungszeiten telefonisch unter 0212 204820 oder per Mail unter theaterkasse@solingen.de zu erreichen.

Schwere Kost ist das Thema, welches das Theater Solingen schauspielerisch verarbeiten wird. Es geht um die russische  Invasion – die russische Regierung unter Präsident Wladimir Putin habe einen Krieg in Europa eskalieren lassen, der unermessliches Leid zu den Menschen bringe, so das Theater. Dort gibt man angesichts der Inhalte gar einen Warnhinweis: „Der Krieg in der Ukraine ist geprägt von unfassbaren Grausamkeiten insbesondere gegenüber der Zivilbevölkerung“, schreibt das Solinger Konzerthaus. Die Aufführung sei dafür ausdrücklich nicht für Kinder geeignet.

Im Fokus der Aufführung steht die Flucht von Olesia Iavorska. In einem Tagebuch hat sie ihre Erlebnisse dokumentiert. Dazu hat sie offizielle Nachrichten gesammelt, Chatverläufe mit Freundinnen und Freunden in der Ukraine und in Russland, Berichte der Erlebnisse anderer Menschen, denen sie begegnet ist.

„Es ist das Zeugnis eines Vernichtungskrieges in Europa im Jahr 2022, geradezu unbegreiflich authentisch, überwältigend in der Tragik und Emotionalität“, heißt es aus dem Theater. „Aber es ist auch eine Geschichte des Widerstands und des unbändigen
Willens, sich nicht zu beugen.“

Karten für die Vorstellung im Cobra-Kulturzentrum, Merscheider Straße 77-79 in Solingen, können für 30 online unter www.theater-solingen.de oder an der Theater- und Konzertkasse (Konrad-AdenauerStraße 71, erworben werden.

Das Stück wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung NRW und vom
Ministerium für Kunst und Wissenschaft NRW.