Zahl der gemeldeten Affenpockenfälle geht in NRW zurück

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Leere Ampullen mit dem Impfstoff von Bavarian Nordic gegen Affenpocken stehen auf einem Tisch.
Leere Ampullen mit dem Impfstoff von Bavarian Nordic gegen Affenpocken stehen auf einem Tisch. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – Die Zahl der neu gemeldeten Affenpocken-Fälle geht in Nordrhein-Westfalen leicht zurück. In der Woche 15. bis 21. August wurden nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums 39 Fälle registriert. In der Woche davor waren es 50 Fälle, davor 53 Fälle, wie eine Sprecherin am Wochenende sagte. Zuvor hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeldet, dass auch der weltweite Trend bei den gemeldeten Affenpockenfällen rückläufig sei. Seit dem internationalen Affenpocken-Ausbruch im Mai 2022 wurden bislang 746 Infektionsfälle in Nordrhein-Westfalen gemeldet.

Zuletzt war in Mönchengladbach eine städtische Kita mit 93 Kindern für fast zwei Wochen geschlossen worden, weil bei einer beschäftigten Person eine Affenpocken-Infektion festgestellt worden war.

Für die Impfungen gegen die Affenpocken seien in Nordrhein-Westfalen bislang 8640 Dosen Impfstoff zur Verfügung gestellt worden, teilte das Ministerium mit. Eine Impfung gegen Affenpocken empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) in Deutschland für bestimmte Risikogruppen und Menschen, die engen Kontakt zu Infizierten hatten. Ein erhöhtes Infektionsrisiko sieht sie vor allem bei Männern, die gleichgeschlechtliche sexuelle Kontakte mit wechselnden Partnern haben.