Mann nach Messerattacke auf Ehefrau in der Psychiatrie

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Ein Streifenwagen der Polizei steht mit Blaulicht an einem Einsatzort.
Ein Streifenwagen der Polizei steht mit Blaulicht an einem Einsatzort. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Münster (dpa/lnw) – Ein 50 Jahre alter Mann, der in Münster mit einem Messer auf seine von ihm getrennt lebende Ehefrau (46) eingestochen hatte, ist einstweilig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden. Bei der ersten ärztlichen Untersuchung des Mannes hätten sich konkrete Anhaltspunkte ergeben, dass der Beschuldigte an einer psychischen Erkrankung leide. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei Münster am Mittwoch mit.

Das Amtsgericht ordnete wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung die einstweilige Unterbringung des Beschuldigten an, der bei der Vernehmung die Tat eingeräumt habe.

Die beiden 15 und 18 Jahre alten Söhne des Paares waren Zeugen der Messerattacke des Vaters auf die Mutter geworden und befinden sich derzeit in der Obhut des Jugendamtes. Der 18-Jährige hatte seinen Vater bei dem Angriff am Montagabend von seiner Mutter losgerissen und ihm das Messer abgenommen. Die 46 Jahre alte Frau war durch die Messerstiche sehr schwer verletzt worden, befand sich aber bereits am Dienstag außer Lebensgefahr.