„Tag der Pflegenden Angehörigen“ am 8. September

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Pflegebedürftige benötigen im Alltag verschiedene Hilfen. Foto: pixabay
Pflegebedürftige benötigen im Alltag verschiedene Hilfen. Foto: pixabay

Kreis Mettmann. Für eine immer älter werdende Gesellschaft ist eine gute Pflegeversorgung zunehmend wichtig. Damit ältere Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen ihr Leben so lange wie möglich selbstständig und selbstbestimmt gestalten können, gibt es vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten.

Zum „Tag der Pflegenden Angehörigen“ am 8. September bietet das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz eine Telefonaktion für den „größten Pflegedienst Deutschlands“ an, für pflegende Angehörige. Für sie sind Informationen zu bestehenden Leistungsansprüchen und den ortsnahen Unterstützungsangeboten wichtige Hilfen.

Die Anrufer können dem Pflegeexperten aus dem Kreis Mettmann alle Fragen aus dem Bereich Alter, Pflege und Demenz stellen: Wie kann ich finanzielle Unterstützung von der Pflegekasse erhalten? Wer kann mich wie zu Hause bei der Pflege und Betreuung unterstützen? Wie kann ich ausländische Betreuungs- und Hilfskräfte in Anspruch nehmen?

Das Regionalbüro nimmt die Anrufe von 9 bis 16 Uhr unter 0211 89 22228 entgegen und vermittelt an die regionalen Netzwerkpartner. Diese kommen aus dem Gesundheits- und Pflegewesen, der Wohnberatung, der (Pflege-) Selbsthilfe und der Kurberatung. Fragen können auch per E-Mail unter duesseldorf@rb-apd.de eingereicht werden.

Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz

Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen zwölf Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz. Das Amt für Soziales in Düsseldorf ist Träger. Ihre Aufgabe ist es, die Versorgungsstrukturen für Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen weiterzuentwickeln. Angebote zur Unterstützung im Alltag sollen aus- und aufgebaut werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte unterstützt, beraten und vernetzt.

Das Regionalbüro ist ein lokaler Knotenpunkt in der Region Düsseldorf, der die Erfahrungen und Kompetenzen unterschiedlicher Akteure bündelt, damit Menschen in ihrer persönlichen Pflegesituation schnell den Weg zum passenden Angebot finden. Das Regionalbüro Düsseldorf ist zuständig für die Städte Düsseldorf und Mönchengladbach, den Kreis Mettmann und den Rhein-Kreis Neuss. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Pflegekassen fördern die gemeinsame Initiative und sind aktiv am Prozess der Weiterentwicklung beteiligt.