Zoll beschlagnahmt geschmuggelten Goldschmuck bei Reisenden

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Das undatierte Handout zeigt einen Zollbeamten der sichergestellte Waffen und Goldschmuck am Flughafen Köln/Bonn präsentiert.
Das undatierte Handout zeigt einen Zollbeamten der sichergestellte Waffen und Goldschmuck am Flughafen Köln/Bonn präsentiert. Foto: Hauptzollamt Köln/dpa

Köln (dpa/lnw) – Der Zoll hat in den Sommerferien bei Reisenden am Flughafen Köln/Bonn mehr als 4,6 Kilogramm geschmuggelten Goldschmuck im Gesamtwert von fast 220.000 Euro beschlagnahmt. Es seien 66 Steuerstrafverfahren eingeleitet worden, teilte das Hauptzollamt Köln am Mittwoch mit. Anstatt den Goldschmuck beim Zoll anzumelden, hätten die Urlaubsrückkehrer ihn am Körper oder im Gepäck versteckt.

So habe eine Frau, die mit ihren beiden Kindern aus dem Türkei-Urlaub kam, mehr als ein halbes Kilo Goldarmreife, -colliers und -münzen im Wert von knapp 30.000 Euro im Gepäck gehabt. Bei Flugreisen aus Nicht-EU-Staaten seien aber nur Waren bis zu einem Wert von 430 Euro frei.

Zudem hatten Reisende in acht Fällen versucht, verbotene Waffen zu schmuggeln. Dabei handelte es sich etwa um Springmesser, Schlagringe und Elektroschocker.