Kreis Düren betreibt Solarpark: «Zeichen der Hoffnung»

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Eine Windenergieanlage in einem Windpark wirft einen Schatten auf ein Feld.
Eine Windenergieanlage in einem Windpark wirft einen Schatten auf ein Feld. Foto: Marcus Brandt/dpa/Symbolbild

Jülich (dpa/lnw) – Der Kreis Düren hat am Donnerstag in Jülich einen Solarpark offiziell eröffnet. Mit mehr als 17.000 Solarmodulen auf einer Fläche von elf Hektar handele es sich um einen der größten Solarparks in Nordrhein-Westfalen, teilte der Kreis mit. Mit dem produzierten Strom könnten rein rechnerisch rund 2500 Haushalte versorgt werden. Betreiberin ist die Rurenergie GmbH, die zum Kreis Düren gehört. Die Anlage kostete 7,3 Millionen Euro. Die Bauzeit betrug neun Monate.

«Wir kommen unserem Ziel, im Kreis Düren bis 2035 klimaneutral zu sein, wieder ein gutes Stück näher», sagte Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) laut der Mitteilung. Der Solarstrom soll künftig auch für die Produktion von Wasserstoff verwendet werden, der wiederum in Bussen und Bahnen Verwendung finden soll. Im Kreis Düren fahren bereits fünf mit Wasserstoff betriebene Busse, die ersten Züge sollen folgen. «Wir wollen mit unserem neuen Solarpark auch ein Zeichen der Hoffnung setzen – wir zeigen, dass es geht und dass es klappt, erneuerbare Energien einzusetzen», so Spelthahn weiter.