Samuel Becketts „Endspiel“ in der Essener Casa

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Thomas Büchel (hinten), Jens Winterstein in der Inszenierung
Thomas Büchel (hinten), Jens Winterstein in der Inszenierung "Endspiel" von Samuel Beckett. Foto: Matthias Jung

Essen. Am Samstag, 3. September, ab 19 Uhr kehrt ein Klassiker des absurden Theaters zurück in die Casa (Theaterplatz 7) des Schauspiel Essen: Samuel Becketts 1957 uraufgeführtes Vier-Personen-Stück „Endspiel“, das das Publikum seit über 60 Jahren gleichermaßen fasziniert und verstört.

Beckett bringt hier nach „Warten auf Godot“ ein weiteres Schicksalspaar auf die Bühne: Hamm und Clov sind wie zwei traurige Clowns, die gegen das Unausweichliche, nämlich den (eigenen) Tod, anspielen, wobei sie dabei fast beiläufig die großen Fragen nach dem Sinn des Lebens stellen.

In der Regie von Gustav Rueb spielen Jens Winterstein und Thomas Büchel diese beiden gebrechlichen Alten Hamm und Clov. Die Gewohnheit kettet die beiden aneinander und die Erkenntnis, dass sie sonst nichts am Leben hält. Wie können sie ihrem Leben einen Sinn geben? Indem sie miteinander reden, um sich ihrer selbst bewusst zu werden. So wie Hamms greise Eltern, „die verfluchten Erzeuger“, die vor sich hin vegetieren, aber sich immer wieder über den gleichen Witz kaputtlachen können. Manchmal hilft eben nur Humor.

Wiederaufnahme am 3. September, 19 Uhr in der Casa in der Theaterpassage am Theaterplatz 7. Weitere Termine am 22. September sowie am 1. und 22. Oktober-

Der Eintritt kostet 17 Euro. Karten und Informationen unter Rufnummer 0201 8122200 oder www.theater-essen.de.