Junge Norwegerinnen debütieren im ersten Sinfoniekonzert

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Das Sinfonieorchester Wuppertal. Foto: Dirk Sengotta
Das Sinfonieorchester Wuppertal. Foto: Dirk Sengotta

Wuppertal. Das Sinfonieorchester Wuppertal bringt sein Publikum zum Spielzeitauftakt den Nordlichtern näher: Im 1. Sinfoniekonzert am Sonntag, 11. September, ab 11 Uhr sowie am Folgetag ab 20 Uhr erklingt ein skandinavisches Konzertprogramm.

Mit Ragnhild Hemsing (Hardangerfiedel) und Gastdirigentin Tabita Berglund geben zwei junge Musikerinnen aus dem hohen Norden ihr Debüt beim Sinfonieorchester Wuppertal.
Erster Halt des Konzertprogramms ist Norwegen. Dort treibt sich Bauernsohn Peer Gynt umher, erzählt fantasievolle Lügengeschichten und findet sich bald in einer Traumwelt von Trollen und Dämonen wieder.

Edvard Grieg hat diese norwegische Sage in seiner berühmten ›Peer Gynt‹-Suite vertont, die das 1. Sinfoniekonzert ›Nordlichter‹ eröffnet. Im Anschluss lädt Geirr Tveitts Konzert für Hardangerfiedel Nr. 2 ›Drei Fjorde‹ dazu ein, noch tiefer in die norwegische Kultur einzutauchen. Es greift nicht nur volksmusikalische Elemente aus dem hohen Norden auf, sondern auch ein Instrument mit einigen Besonderheiten: die Hardangerfiedel. Natürlich bedarf es hierfür einer Spezialistin, die mit der Norwegerin Ragnhild Hemsing nicht passender besetzt sein könnte. Die junge Violinistin spielt seit ihrem fünften Lebensjahr Violine und Hardangerfiedel.

Ihr Pendant am Dirigentenpult ist Tabita Berglund, geboren und aufgewachsen am Fjord von Trondheim. In ihrem ersten Gastdirigat beim Sinfonieorchester Wuppertal rundet die junge Dirigentin das skandinavische Programm mit Jean Sibelius‘ 1. Sinfonie ab. Darin zeichnet der finnische Nationalkomponist die Naturgewalten des hohen Nordens in einer einzigartigen, farbenreichen Tonsprache nach – und bringt sein Publikum den Nordlichtern ganz nah.

Tickets gibt es unter anderem online: sinfonieorchester-wuppertal.de.