Ermittlungen wegen möglichen Millionenbetrugs auf Gasmarkt

429
Ein Mikrofon in einem Gerichtssaal.
Ein Mikrofon in einem Gerichtssaal. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Düsseldorf (dpa) – Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt wegen eines möglichen Millionenbetruges auf dem europäischen Gasmarkt. Vier Personen stünden im Verdacht, 2018 im Großhandel Gas verkauft zu haben, über das sie gar nicht verfügt hätten, sagte ein Sprecher der Behörde am Montag. Dadurch könne allein in Deutschland ein Schaden bis zu 40 Millionen Euro entstanden sein. Weitere Millionenschäden seien möglicherweise im europäischen Ausland entstanden. Zuvor hatte die «Wirtschaftswoche» darüber berichtet.

Die Staatsanwaltschaft prüfe, ob hinter den vier Verdächtigen ein aus Dubai agierendes Netzwerk stehe, berichtete die «Wirtschaftswoche». Neben den deutschen Behörden ermitteln demnach auch Strafverfolgungsbehörden in den Niederlanden, in Österreich und Irland.