Ratinger Bäder sparen Energie: Das ändert sich

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Die Sauna Lintorf öffnet nach Sanierungsarbeiten im Oktober wieder. Foto: Stadtwerke Ratingen
Die Sauna Lintorf öffnet nach Sanierungsarbeiten im Oktober wieder. Foto: Stadtwerke Ratingen

Ratingen. In den Ratinger Bädern wird angesichts der aktuellen Lage ebenso Energie gespart wie in der Sauna in Lintorf. Der Maßnahmenkatalog steht fest. 

Vor wenigen Tagen hatten die Stadtwerke Ratingen die sanierungsbedingte, turnusgemäße Schließung der Sauna im Allwetterbad Lintorf ab dem 5. September angekündigt. Unklar war bislang, wann und unter welchen Bedingungen die Anlage in Zeiten von Energieeinsparungen wieder geöffnet werden sollte. Nun gibt es Klarheit.

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke hat die Empfehlungen nach der Ratssitzung Ende August zur Einsparung von Energiekapazitäten am 1. September verabschiedet. In den Ratinger Bädern werden verschiedene Maßnahmen getroffen, um Energie zu sparen.

Für die Sauna Lintorf bedeutet das zunächst, dass die aktuelle Schließzeit planmäßig bis einschließlich zum 2. Oktober dauert. Ab dem 3. Oktober wird es in der Sauna verkürzte Öffnungszeiten von 14 Uhr bis regulär 22 Uhr geben – sonntags regulär bis 20 Uhr. Regulär öffnete die Sauna zuvor ab 10 Uhr.

Montags und dienstags wird die Sauna ab dem 3. Oktober bis auf Weiteres komplett geschlossen bleiben. Dadurch wird die Sauna nach der Schließzeit erstmalig am Mittwoch, 5. Oktober, wieder geöffnet. Die Damensauna wird von dienstags auf donnerstags verlegt. Energieintensive Aktionen, wie die After-Work-Sauna, entfallen laut Stadtwerke Ratingen bis auf Weiteres.

Auch in den Ratinger Bädern wird Energie gespart: Das 25-Meter-Außenbecken im Allwetterbad Lintorf wird in diesem Jahr bereits am 12. September über die Wintersaison außer Betrieb genommen.

Die Temperaturen in den Schwimmbecken werden erneut „moderat abgesenkt“, teilen die Stadtwerke mit. Energieintensive Aktionen, wie beispielsweise der Warmwasserbadetag im Hallenbad Angerbad, entfallen bis auf Weiteres.

Die Stadtwerke Ratingen wollen mit diesen Maßnahmen einen „bedeutenden Teil zum von Bund und Stadt ausgerufenen Energieeinsparziel von 20 Prozent leisten, ohne ihre Saunagäste mit einer Komplettschließung der Sauna oder der Bäder zu konfrontieren“.