Tennis: Rekordmeldung bei den siebten „Netzballer Open“

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NBV-Sportwart Mark Höhfeld managte die Netzballer Open bereits zum siebten Mal und hatte alles im Griff. Foto: NBV
NBV-Sportwart Mark Höhfeld managte die Netzballer Open bereits zum siebten Mal und hatte alles im Griff. Foto: NBV

Velbert. Zum siebten Mal hatte das Tennisturnier „Netzballer Open“ am Kostenberg stattgefunden. Das Fazit des Vereins fällt positiv aus. 

Schon morgens um halb neun flogen auf allen zwölf Außenplätzen des Netzballvereins die gelben Filzkugeln über die Netze. Die siebte Auflage der „Netzballer Open“ war im vollen Gange. „Wir hatten erneut eine Rekordmeldung. Schon einige Tage vor Meldeschluss mussten wir einen Anmeldestopp verhängen“, berichtet Mark Höhfeld, der als Sportwart des Netzballvereins das beliebte Leistungsklassen-Turnier ins Leben gerufen hat und jedes Jahr professionell organisiert. 72 Matches in den offenen Klassen und den Altersklassen 30, 40 und 50 wurden bis in den Abend hinein ausgetragen.

Bei den Netzballer Open geht es für die Spieler darum, Punkte für ihre Leistungsklasse zu sammeln, nach der dann unter anderem die Position innerhalb einer Mannschaft festgelegt wird. Jeder Teilnehmer spielt bei dem Leistungsklassen-Turnier ein Match gegen einen Spieler mit einer besseren und eins gegen einen Gegner mit einer schlechteren LK als man selbst. „Bei der diesjährigen Ausgabe des Turniers war die ganze Spannbreite der möglichen Leistungsklassen vertreten von LK 1 bis LK 25“, so Höhfeld.

Zahlreiche Mitglieder des Netzballvereins nutzen die Chance, ein LK-Turnier direkt vor ihrer Haustür zu spielen, aber es gab auch sehr viele Spieler, die eine weite Anreise in Kauf nahmen. „Wir hatten zum Beispiel Teilnehmer aus Wachtendonk nahe der holländischen Grenze, aus Bonn, Bergisch Gladbach, Köln, Dorsten und Krefeld“, zählt Höhfeld auf.

Neben den vielen Konkurrenten und damit der Möglichkeit gegen passende Gegner antreten zu können, spielen für die meisten noch andere Faktoren eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für den Netzballverein, bekam Höhfeld mehrfach zu hören. „Viele Spieler loben unsere sehr schöne und großzügige Clubanlage und die tolle Atmosphäre. Manche von ihnen waren sogar bei allen sieben Austragungen der Netzballer Open mit am Start und freuen sich auf bekannte Gesichter aus den Vorjahren“, gibt Höhfeld einige der Kommentare wieder.

Auch die teilnehmenden Netzballer freuen sich über die lobenden Worte der Gastspieler und sehen ihren Verein auf einmal wieder mit anderen Augen.

Die Pause zwischen den beiden Matches oder auch zum Abschluss nutzten die Spieler, indem sie sich auf der schön gestalteten Terrasse der NBV-Gastronomie von Anna und Domenico mit italienischen Köstlichkeiten und kühlen Getränken oder auch Kaffee und Kuchen stärkten und mit ihren Spielpartnern austauschten.

Auch der NBV-Vorsitzende Tom Schönenberg war begeistert: „Es war ein rundherum gelungenes, toll organisiertes LK-Turnier, von dem es mit Sicherheit im nächsten Jahr eine achte Auflage geben wird.“