Sirenenprobe in Ratingen: Nicht überall heult es

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Eine Alarmsirene steht auf einem Hausdach. Symbolfoto: pixabay
Eine Alarmsirene steht auf einem Hausdach. Symbolfoto: pixabay

Ratingen. Nicht überall in Ratingen heulen am Donnerstag, 8. September, die Sirenen. Darauf weist die Feuerwehr hin. 

Ab 11 Uhr lösen am Donnerstag die Sirenen im Kreis Mettmann für eine Probewarnung aus – so auch in Ratingen. Dort allerdings voraussichtlich nicht in allen Stadtteilen: „Die Arbeiten zur Modernisierung des bestehenden Sirenennetzes im Kreisgebiet werden noch einige Monate in Anspruch nehmen, weshalb beim Probealarm am Donnerstag noch keine flächendeckende Warnung möglich ist“, erklärt die Feuerwehr. Wegen Lieferverzögerungen habe der Ausbau noch nicht in dem Umfang erfolgen können, wie es der Zielvorstellung des Kreises Mettmann und der kreisangehörigen Städte entspricht.

„Unter anderem ist davon auch die Stadt Ratingen betroffen“, so die Wehr. „Hier wurden erst einige neue Sirenen installiert, zudem steht noch nicht fest, ob sie rechtzeitig zum 8. September in Funktion sind. Wenn ja, wird der Probealarm in Breitscheid, Lintorf, Tiefenbroich und Homberg zu hören sein.“ Beim nächsten Warntag im Dezember soll das anders sein.

Am 8. September löst die Kreisleitstelle um 11 Uhr das erste Signal aus. Dann ist ein einminütiger Dauerton zu hören, der im Ernstfall „Entwarnung“ bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 11.06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, welches bei einem Notfall auf eine Gefahrenlage hinweist. Nach einer weiteren fünfminütigen Pause schließt um 11.12 Uhr ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm ab. Das Land NRW wird zudem eine Mitteilung über die Warn-Apps wie Nina und Katwarn veröffentlichen.

Die Bürger sollen im Ernstfall bei einer Auslösung der Sirenen geschlossene Räume aufsuchen, Türen und Fenster geschlossen halten und das Radio einschalten. Bei akuten Gefahren werden über Hörfunk (Radio Neandertal und WDR2) sowie über die Warn-Apps Informationen und Verhaltenshinweise gegeben. Die Notrufnummern 110 und 112 sind nur in Notfällen zu wählen.