Bielefeld will Aufwärtstrend fortsetzen: «An uns glauben»

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Bielefelds Trainer Daniel Scherning ist vor einem Spiel im Stadion.
Bielefelds Trainer Daniel Scherning ist vor einem Spiel im Stadion. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Bielefeld (dpa/lnw) – Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld geht mit Zuversicht in das Spiel beim 1. FC Nürnberg am Freitag (18.30 Uhr). Der Last-Minute-Treffer von Robin Hack zum 1:1-Endstand am vergangenen Sonntag beim SV Darmstadt 98 hat dem Team nach Einschätzung des neuen Trainers Daniel Scherning weiter Auftrieb gegeben. «Eins ist wichtig: Dass wir immer an uns glauben. Und ich glaube, dass unsere Gegner das merken, dass wir nicht viel brauchen, um zurückzukommen», sagte der Nachfolger des Mitte August nach einem Saison-Fehlstart mit vier Niederlagen freigestellten Uli Forte.

Für das Duell der beiden Rekordaufsteiger, die jeweils achtmal den Sprung in das Fußball-Oberhaus schafften, muss Scherning erstmals auf Fabian Klos verzichten. Der Torjäger hatte sich in Darmstadt eine schwere Muskelverletzung zugezogen und wird deshalb länger fehlen. Dagegen steht Mittelfeldspieler Manuel Prietl nach wochenlanger Zwangspause vor einem Comeback. «Eine Option für die Startelf ist er noch nicht, aber es ist eine Überlegung, ihn mit nach Nürnberg zu nehmen. Vielleicht nutzen wir aber auch die Tage in Bielefeld, um ihn möglichst schnell dahin zu bekommen, wo er uns zu 100 Prozent helfen kann», sagte Scherning.

Unter der Regie des neuen Fußball-Lehrers mit Spielen gegen Heidenheim (1:1), Braunschweig (4:1) und Darmstadt ist die Arminia ungeschlagen. Als Tabellen-15. rangieren die Ostwestfalen einen Platz hinter den zwei Zähler besseren Nürnbergern. Dass der Gegner die vergangenen beiden Spiele gegen den Hamburger SV (0:2) und das Schlusslicht Braunschweig (2:4) verlor, macht die Aufgabe nach Einschätzung von Scherning nicht leichter: «Sie werden nach zwei Niederlagen sicherlich mit viel Wut im Bauch antreten. Sie sind eine Mannschaft mit viel Ballbesitz, dafür sind wir gut im Umschaltspiel. Wir müssen ihnen weh tun können.»