Spielzeit 2023/24: Landestheater mit über 100 Produktionen

17
Ina Brandes (CDU) stellt Spielpläne der vier nordrhein-westfälischen Landestheater vor.
Ina Brandes (CDU) stellt Spielpläne der vier nordrhein-westfälischen Landestheater vor. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Castrop-Rauxel (dpa/lnw) – Die vier Landestheater NRW bringen in der Saison 2023/24 mehr als 100 Produktionen auf die Bühne. Auf die Zuschauerinnen und Zuschauer warten dabei viele Premieren aus den Bereichen Musiktheater, Schauspiel, Musical, Ballett sowie Kinder- und Jugendtheater, wie Kulturministerin Ina Brandes (CDU) bei der Vorstellung des Programms für die kommende Spielzeit am Mittwoch in Castrop-Rauxel sagte. Mit Blick auf die explodierenden Energiekosten betonte sie: «Wir wollen die Theater so lange wie möglich offen halten.» Auch diese müssten aber einen signifikanten Beitrag zum Energiesparen leisten.

Bei den vier Landestheatern handelt es sich um die Burghofbühne Dinslaken, das Landestheater Detmold, das Rheinische Landestheater Neuss und das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel. Sie erfüllen eine Doppelfunktion: Sie spielen an ihrer Sitzstadt und haben zugleich den Auftrag, mobiles Theater in die Städte und Gemeinden ohne eigenes Theaterensemble zu bringen. Damit eröffneten die Landestheater vielen Menschen Zugang zu Kunst und Kultur und machten auch Kindern und Jugendlichen fernab der Großstädte ein vielfältiges Angebot.

Ein Blick auf die Höhepunkte 2023/24: Das Landestheater aus Castrop-Rauxel führt den TV-Krimi «Sörensen hat Angst» um einen Kriminalhauptkommissar (im Film mit Bjarne Mädel in der Hauptrolle) als Bühnenstück auf. Das Landestheater Detmold eröffnet die Spielzeit mit dem Opernklassiker «Turandot» von Giacomo Puccini. Die Burghofbühne Dinslaken adaptiert den Spielfilm «Good Bye, Lenin!», in dem ein junger Mann versucht, für seine kurz nach der Wende aus dem Koma erwachte Mutter die DDR weiterleben zu lassen. Und das Rheinische Landestheater Neuss inszeniert Lessings «Emilia Galotti».