Kreis Mettmann erklärt Grundschülern seine Aufgaben

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Kreissprecherin Daniela Hitzemann und Schulleiterin Katja Gebauer mit fünf Schülern der Schildkrötenklasse der Sechseckschule in Erkrath. Foto: Kreis ME
Kreissprecherin Daniela Hitzemann und Schulleiterin Katja Gebauer mit fünf Schülern der Schildkrötenklasse der Sechseckschule in Erkrath. Foto: Kreis ME

Kreis Mettmann. Der Kreis Mettmann hat Büchlein an alle Grundschulen verteilt. Darin enthalten sind Erklärungen der Aufgaben der Kreisverwaltung – kindgerecht aufbereitet. 

Was macht eigentlich ein Kreis? Da können auch Erwachsene schon mal ins Grübeln kommen. Das Straßenverkehrsamt fällt den meisten ja noch ein. Wie groß die Aufgabenpalette tatsächlich ist und dass man als Bürger durchaus häufiger mit dem Kreis in Berührung kommt, ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Die Drittklässler im Kreis Mettmann werden da demnächst deutlich besser Bescheid wissen. Der Landkreistag Nordrhein-Westfalen hat nämlich ein Büchlein mit dem Titel „Was macht mein Kreis?“ herausgegeben. Im Stil eines „Pixi-Buches“ wird in bunten Bildern und kindgerechter Sprache erzählt, wie die Figur „Landrat Werner“ mit einigen Grundschülern und deren Lehrerin eine Radtour durch den Kreis unternimmt. Unterwegs erklärt der Landrat die vielfältigen Funktionen eines Kreises und mit welchen Aufgaben ein Landrat betraut ist. Er zeigt den Kindern Kreisinstitutionen wie die KFZ-Zulassungsstelle, die Kreispolizeibehörde und den Kreistag, und er beantwortet viele Fragen der neugierigen Schüler.

Der Kreis Mettmann liefert in diesen Tagen die Büchlein an alle Grundschulen im Kreis aus. Alle Drittklässler sollen ein Exemplar erhalten.

Der Schildkrötenklasse der Sechseckschule in Erkrath-Hochdahl überbrachte jetzt Kreis-Pressesprecherin Daniela Hitzemann das Kontingent.

Schulleiterin Katja Gebauer: „Uns ist es wichtig, den Kindern schon in der Grundschule ein Demokratieverständnis zu vermitteln. Angefangen bei der Klassensprecherwahl über die Mitwirkung im Kinderparlament der Stadt bis hin zu den Strukturen im Kreis. Mindestens eine Begegnung mit dem Kreis haben die Kinder ja alle schon gehabt. An die Einschulungsuntersuchung beim Kreisgesundheitsamt können sich die Meisten noch gut erinnern.“