Mehr als 1500 Abschiebungen aus NRW im ersten Halbjahr

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Düsseldorf (dpa/lnw) – Aus Nordrhein-Westfalen sind im ersten Halbjahr 1564 Menschen in ihre Herkunftsländer oder in den EU-Staat, in den sie zuerst eingereist waren, abgeschoben worden. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage zweier AfD-Landtagsabgeordneter hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde.

Am häufigsten wurden demnach Menschen mit albanischer (159), nordmazedonischer (152), serbischer (137), algerischer (113), syrischer (74) und afghanischer (69) Staatsbürgerschaft abgeschoben.

Stand Ende Juni hatten laut der Landesregierung 17.545 Menschen in NRW eine Duldung wegen fehlender Reisedokumente und 4961 Menschen eine Duldung für Personen mit ungeklärter Identität.