Stadtwerke: Infoveranstaltung über Fernwärme

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Die Stadthalle in Erkrath. Foto: Stadt Erkrath/Archiv
Die Stadthalle in Erkrath. Foto: Stadt Erkrath/Archiv

Erkrath. Zum Thema Fernwärme in Hochdahl informieren die Stadtwerke Erkrath am Montag, 19. September, ab 18 Uhr in der Stadthalle Erkrath und laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein. Einlass ist ab 17.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung zur Infoveranstaltung ist nicht erforderlich.

Den Auftakt zur Veranstaltung machen Gregor Jeken, Geschäftsführer Stadtwerke Erkrath GmbH, und Marcel Malcher, Vorstand BBH Consulting AG, mit ihrem Vortrag „Entwicklungen auf dem Energiemarkt und deren Bedeutung für die Fernwärme in Hochdahl“.

Ziel der Infoveranstaltung ist es, über die Herausforderungen, Technologieoptionen und Chancen der Dekarbonisierung der Fernwärme in Hochdahl aufzuklären. Hierzu konnten Gastredner mit Fachvorträgen gewonnen werden. Professor Mario Adam, Leiter
des ZIES Zentrum für Innovative Energiesysteme, wird nachhaltige Technologien, um klimaneutral zu werden, vortragen. Professor Rolf Bracke, Leiter des Fraunhofer IEG, wird in seinem Vortrag einen Einblick in die Geothermie geben.

Im Anschluss an die Fachvorträge haben die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, in einer Diskussionsrunde Fragen zu stellen.

„Mit der Übernahme des Fernwärmenetzes sind wir ab 2023 der lokale Wärmeversorger in Erkrath-Hochdahl. Dann versorgen wir Erkrath mit Energien aus einer Hand und sind der Ansprechpartner vor Ort“, so Gregor Jeken. „Wir freuen uns, über eine rege Teilnahme der
Bürgerinnen und Bürger aus Hochdahl aber auch allen Interessierten zur Infoveranstaltung und den direkten Austausch“, so Jeken weiter.

Zum 1. Januar 2022 haben die Stadtwerke Erkrath das Fernheizwerk sowie das rund 50 Kilometer lange Fernwärmeverteilnetz von E.ON übernommen. Bis Ende des Jahres 2022 betreibt E.ON die Wärmeerzeugung als Pächter weiter. Ab dem 1. Januar 2023 liegt die Fernwärmeversorgung in Erkrath-Hochdahl dann vollständig in den Händen der Stadtwerke Erkrath. Ziel ist es, die Fernwärme bis 2030 zu dekarbonisieren und durch regenerative Energiequellen zu ersetzen.