Ludwiggalerie zeigt Zeichnungen aus Kinderbüchern

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Die Ludwiggalerie ist ein kleines Museum, das zum Schloss Oberhausen gehört.
Die Ludwiggalerie ist ein kleines Museum, das zum Schloss Oberhausen gehört. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn/Archivbild

Oberhausen (dpa/lnw) – Wer kennt sie nicht? Mit seinen Geschichten über den «Räuber Hotzenplotz», das «kleine Gespenst» oder die «kleine Hexe» hat Otfried Preußler Millionen Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert – bis heute. Der 2013 gestorbene Kinder- und Jugendbuchautor arbeitete mit zahlreichen tollen Zeichnerinnen und Zeichnern wie F.J. Tripp, Winnie Gebhardt, Herbert Holzing, Daniel Napp, Thorsten Saleina oder Annette Swoboda zusammen.

Ihrem Wirken und ihrer Bedeutung für den Erfolg der Geschichten ist eine Ausstellung gewidmet, die von diesem Sonntag an bis zum 15. Januar 2023 in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen zu sehen ist. Insgesamt 300 Original-Zeichnungen, darunter auch selten präsentierte Werke von Preußler selbst, sowie Filmrequisiten und Fotografien locken die Besucher. Dazu seien rund 50 originale Tuschezeichnungen der Künstlerin Winnie Gebhardt zu bewundern, teilte die Ludwiggalerie am Donnerstag mit.

Der 1923 geborene Preußler zählt mit mehr als 30 Werken zu den bedeutendsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Neben seinen märchenhaften Geschichten faszinieren auch die markanten Illustrationen: Das kleine Gespenst, das bei Tageslicht schwarz wird, die einhundertsiebenundzwanzig Jahre junge Hexe und der am Mühlenweiher lebende kleine Wassermann haben Einzug in unzählige Kinderzimmer gehalten. Besonders bekannt sind die Illustrationen von F.J. Tripp, der dem bärtigen Räuber Hotzenplotz sein furchterregendes Aussehen mit Flinte und Säbel in den Händen verlieh.