Breitscheider Triathleten mit gelungenem Saison-Finish

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Das TuS Masters-Team Wesel: Taner Egin-Richter, Peter Kotseronis und Rüdiger Welsch. Foto: TuS Breitscheid
Das TuS Masters-Team Wesel: Taner Egin-Richter, Peter Kotseronis und Rüdiger Welsch. Foto: TuS Breitscheid

Ratingen. Für die Triathlon-Mannschaften des TuS-Breitscheid lief es in dieser Saison selten optimal. Bei den Abschluss-Wettkämpfen der Regionalliga in Ratingen sowie der Mastersliga in Wesel waren beide Mannschaften erstmals in Top-Besetzung am Start und wollten zumindest einen positiven Saisonausklang erreichen.

Bei der 14. Auflage des Ratingen-Triathlon beim Saisonfinale waren bei einem „Jagdrennen“ 400 Meter Schwimmen im Angerbad, 20 Kilometer Radfahren sowie zwei kurvenreiche 2,5 Kilometer Laufrunden um das Freibadgelände zu bewältigen. Jan Fischer, Björn Baumgarten, Friedemann Gobrecht und Malte Ifang starteten in 5-Sekunden-Abständen als letzte des Regionalligafeldes ins Wasser und machten sich auf die Jagd auf die vorher gestarteten Mannschaften. Fischer, Ifang und Gobrecht sammelten bereits auf den ersten Metern einige Schwimmer ein und verließen nach etwas mehr als sechs Minuten wieder das Becken. Baumgarten musste mit rund neun Minuten etwas abreißen lassen.

Auf dem Rad machten Gobrecht und Ifang weiter zahlreiche Plätze gut. Fischer und Baumgarten konnten deren Tempo jedoch nicht ganz folgen. Auf der abschließenden Laufstrecke aber erreichte Baumgarten mit 18:39 Minuten die Bestzeit des TuS-Quartetts und konnte sich noch auf Platz 57 (1:05:45 Stunden) verbessern. Auch Ifang und Gobrecht blieben unter 19 Minuten und erzielten Plätze im vorderen Mittelfeld. Fischer erreichte nach einem Lauf-Split von 19:58 Minuten den 41. Gesamtrang.

In der Endabrechnung reichte dies für den zehnten Platz unter den 18 Mannschaften der Regionalliga. Damit konnte der TuS in der Abschlusstabelle die rote Laterne abgeben.

Ebenfalls Grund zur Freude hatte die „Team TuS-B“ Staffel mit Max Zielke als Schwimmer, Vater Armin als Radfahrer und Chantal Gobrecht als Läuferin. Über die doppelte so lange Kurzdistanz verpasste das Trio mit 02:19:15 Stunden das Podium nur knapp.

Im parallel laufenden Wettkampf der Masters-Liga in Wesel konnte Team-Kapitän Christian Zylka eine starke Mannschaft antreten lassen. „Mit Taner Egin-Richter, Peter Kotseronis und unserem frisch gebackenem Deutschen Meister Rüdiger Welsch haben wir zumindest auf dem Papier die Bestbesetzung am Start“, gab sich Zylka vorab optimistisch.

Nach dem Massenstart vom Sandstrand des Auesees waren zunächst 1.500 Meter zu schwimmen. Welsch verließ er nach 21:44 Minuten auf Platz vier liegend und nur eine Minute hinter dem

Gesamtführenden das Wasser. Egin-Richter folgte in 23:22 Minuten knapp dahinter; Kotseronis benötigte 27:36 Minuten.

Der anschließende Radkurs folgte dem Seeufer auf einer 9 Kilometer langen flachen Schleife, die vier Mal zu absolvieren war. „Es Spaß gemacht, hier Vollgas zu geben“, so Egin Richter. Das taten dann auch alle drei Breitscheider und fuhren ein Tempo von mindestens 40 km/h fast konstant durch.

Die abschließende Laufstrecke führte ebenfalls dem Seeufer entlang über eine 5km-Schleife, die zwei Mal zu absolvieren war. Nach eine Lauf-Split von 43:00 Minuten finishte Welsch nach 2:03:47 auf Platz vier. Egin-Richters folgte knapp drei Minuten später auf Platz 16, Kotseronis komplettierte das TuS-Trio nach 2:13:24 Stunden auf Platz 27. „Das ist eigentlich noch ok“, so Kotseronis anschließend. „Ärgerlich ist aber, dass wir um lediglich zwei Platzziffern am Podium vorbeigeschrammt sind“. So ergab sich für den TuS ein undankbarer vierter Platz im Feld der 24 gestarteten Mannschaften. „Das stimmt mich aber positiv für die 2023er Saison“, blickt Zylka optimistisch nach vorne. „Mit Bestbesetzung sind auf Schlagdistanz zu Spitze!“

Spannend wurde dann noch die Wertung zur Westdeutschen Meisterschaft, welche der Triathlonverband NRW nach Wesel vergeben hatte. Hier konnte Welsch seinen Titel in der AK M55 verteidigen. Mit dem dritten Platz von Egin-Richter stieg der TuS sogar zwei Mal auf das Podium.