Landtagsabgeordnete Besche-Krastl besucht Wülfrath

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Treffen im und vor dem Rathaus: Landtagsabgeordnete Ina Besche-Krastl mit Kämmerer Paul-Georg Fritz und Bürgermeister Rainer Ritsche. Foto: Stadt Wülfrath
Treffen im und vor dem Rathaus: Landtagsabgeordnete Ina Besche-Krastl mit Kämmerer Paul-Georg Fritz und Bürgermeister Rainer Ritsche. Foto: Stadt Wülfrath

Wülfrath. Am Montag hat die Landtagsabgeordnete Ina Besche-Krastl erstmals als Landtagsabgeordnete die Stadt Wülfrath, in der sie im Jahr 2007 das städtische Gymnasium besucht und das Abitur abgelegt hat, besucht.

Gemeinsam mit Bürgermeister Rainer Ritsche und dem 1. Beigeordneten und Kämmerer Paul-Georg Fritz sprach Besche-Krastl über die schwierige Haushaltslage der Stadt Wülfrath und über geeignete Maßnahmen hier gegenzusteuern. Dabei warb Ritsche für eine Änderung der Kreisordnung durch das Land NRW, um den Kreistagen vor Ort die Möglichkeit einer progressiven Kreisumlagefestsetzungsmöglichkeit zu geben.

„Nicht alles lässt sich aus Düsseldorf regeln. Um für einheitlich gute Lebensverhältnisse vor Ort sorgen zu können braucht der Kreistag in Mettmann dringend neue Instrumente. Angesichts der sich ausweitenden Finanzkraftunterschiede der kreisangehörigen Städte im Kreis Mettmann reichen die bisherigen Regelungen des Gemeindefinanzierungsgesetzes schon lange nicht mehr aus.“ so der Bürgermeister.

Kämmerer Fritz machte deutlich, dass er im Hinblick auf eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung Hoffnungen auf die im Koalitionsvertrag festgelegte „Altschuldenhilfe“ setzt.

Im Gespräch wurden zudem Maßnahmen erörtert, den Klimaschutz in Wülfrath noch weiter voran zu bringen, z. B. durch eine verstärkte Förderung des ÖPNV und eine verbesserte Busanbindung zum Haltepunkt der S-Bahn Linie 9 Wülfrath-Aprath. Weitere Themen waren Angebote für Jugendliche in Wülfrath und die medizinische Versorgung im nördlichen Kreisgebiet. Ina Besche-Krastl sicherte zu, die Stadt Wülfrath frühzeitig auf Fördermöglichkeiten hinzuweisen. Die Beteiligten waren sich einig, dass der produktive Austausch und der gegenseitige Kontakt regelmäßig fortgesetzt werden sollen.