Wagenknecht bekräftigt Kritik an Sanktionen gegen Russland

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Sahra Wagenknecht (Linke) spricht.
Sahra Wagenknecht (Linke) spricht. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild

Köln/Düsseldorf (dpa/lnw) – Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat den Partei-Austritt von Ulrich Schneider, Chef des Paritätischen Gesamtverbands, wegen ihrer Russland-Rede im Bundestag kritisiert. «Dafür fehlt mir jedes Verständnis», sagte sie im Podcast «Die Wochentester» (Kölner Stadt-Anzeiger/Redaktionsnetzwerk Deutschland). Zu ihrem eigenen Verbleib in der Partei äußerte sie sich mit den Worten: «Aktuell bin ich Mitglied der Linken»», wie der «Kölner Stadt-Anzeiger» am Freitag mitteilte.

Wagenknecht, die bei Bundestagswahlen der vergangenen Jahre stets über die nordrhein-westfälische Landesliste der Linken ins Parlament eingezogen war, bekräftigte in dem Podcast ihre Kritik an den Wirtschaftssanktionen gegen Russland: «Dass wir unsere Bäcker und Handwerker in die Pleite schicken, ist keine Hilfe für die Ukraine.» Es sei ein «völlig unsinniger Preis», den Deutschland derzeit bezahle. «Wir ruinieren und zerstören unsere Wirtschaft.» Dabei sei klar: «Was wir jetzt kaputt machen, kommt nicht wieder. Niemand konnte mir bislang plausibel erklären, wieso wir dadurch der Ukraine helfen.»