Kreis Mettmann: Konzertierte Rotlicht-Razzia in drei Städten

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Die Kreispolizeibehörde Mettmann leistete Amtshilfe im Rahmen eines Kontrolleinsatzes des Kreises. Foto: Polizei
Die Kreispolizeibehörde Mettmann leistete Amtshilfe im Rahmen eines Kontrolleinsatzes des Kreises. Foto: Polizei

Erkrath/Ratingen/Velbert. In der Nacht hat der Kreis Mettmann einen Kontrolleinsatz in drei Sauna-Clubs in Erkrath, Velbert und Ratingen durchgeführt. Die Kreispolizeibehörde unterstützte.

Die Kreispolizeibehörde leistete Amtshilfe für das Ordnungsamt und das Ausländeramt des Kreises Mettmann. An dem Kontrolleinsatz waren zudem mehrere Kräfte der Steuerfahndung aus Wuppertal beteiligt. „Der gemeinsame Einsatz verlief ruhig und ohne besondere Zwischenfälle“, so das Fazit der Polizei. Die Gäste der Betriebe hätten sich kooperativ verhalten, bei ihnen gab es keinen Anlass für Kontrollen.

Am Freitag gegen 21 Uhr begann die konzertierte Aktion in den Rotlichtbetrieben. Bis 2 Uhr in der Nacht führten die Einsatzkräfte in drei Etablissements Kontrollen durch: In einem Sauna-Club an der Heinrich-Hertz-Straße in Erkrath trafen die Einsatzkräfte 50 Prostituierte und rund zehn Angestellte angetroffen – alle seien „polizeilich, ordnungs- und ausländerrechtlich“ überprüft worden.

Die Bilanz in Erkrath: Die Polizei schrieb eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, aufgrund des Fundes einer geringen Menge Drogen. Zudem wurden zwei Aufenthaltsermittlungen durchgeführt. Mitarbeiter des Kreisordnungsamtes fertigten eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige.

In Velbert wurden die Einsatzlräfte in einem Sauna-Club an der Harkortstraße aktiv. Dort kontrollierten sie laut Polizeibehörde 20 Prostituierte und rund zehn Angestellte. Durch die Polizei wurde eine Aufenthaltsermittlung durchgeführt, das Ordnungsamt fertigte eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige.

Insgesamt 40 Prostituierte und zwölf Angestellte sind in einem Etablissement an der Robert-Zapp-Straße in Ratingen kontrolliert worden.

„Da eine Frau aus Südosteuropa keine Ausweispapiere mit sich führte, erhärtete sich im weiteren Verlauf der Kontrolle der Verdacht des illegalen Aufenthalts“, so die Polizei. Das Ausländeramt führte eine Überprüfung durch, die Südosteuropäerin wurde zur Durchführung weiterer Maßnahmen in Gewahrsam genommen.

Auch in der Zukunft wollen die zuständigen Behörden gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde Mettmann unangekündigte Kontrollen zum Prostitutionsschutz durchführen, „um mögliche Verstöße gegen Auflagen zu ahnden oder Straftaten aufzuklären“, kündigt die Behörde an.

In drei Sauna-Clubs wurden Prostituierte und Angestellte kontrolliert. Foto: Polizei