Neubaur: Transformation der Stahlbranche elementar

24
Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen Mona Neubaur.
Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen Mona Neubaur. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – Nur mit einer erfolgreichen Transformation der Stahl- und Metallindustrie sind nach Auffassung von Mona Neubaur (Grüne) die Klimaschutzziele in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und der Europäischen Union (EU) zu erreichen. Das sagte die NRW-Wirtschaftministerin am Samstag auf der Bezirkskonferenz der IG Metall Nordrhein-Westfalen am Samstag in Düsseldorf. «Für die Bewältigung brauchen wir starke Partnerinnen und Partner. Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unser Land ein zukunftsfähiger Industriestandort mit sicheren Arbeitsplätzen bleibt», sagte Neubauer, die auch für den Klimaschutz verantwortlich ist.

Bezirksleiter Knut Giesler betonte, dass die Gewerkschaft die Landesregierung dabei unterstütze, NRW zum ersten klimaneutralen Industrieland zu machen. Dreistellige Millionen-Zahlungen durch das Land für Investitionen bei Thyssenkrupp Steel in Duisburg seien ein wichtiger erster Schritt. Die nächsten fünf Jahre aber seien entscheidend dafür, so Giesler, ob die Transformation gelinge. Besonders wichtig seien gute Rahmenbedingungen für einen Wasserstoff-Heimatmarkt, der Ausbau der erneuerbaren Energien, Transport- und Speicherinfrastruktur und beschleunigte Planungs- und Genehmigungsverfahren.