Mann mit Hackmesser angegriffen: Tatverdächtiger in U-Haft

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Ein Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs.
Ein Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Bünde (dpa/lnw) – Nach einem Angriff mit einem Hackmesser auf einen 30-Jährigen in Bünde (Kreis Herford) sitzt der Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Ein Haftrichter des Amtsgerichts Bielefeld habe am Sonntagnachmittag einen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei gemeinsam mit. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Mordkommission könnte das Motiv im Bereich der Eifersucht liegen.

Der 38-Jährige soll den Mann am Samstagmorgen mit dem Messer lebensgefährlich am Kopf verletzt haben. Die beiden hatten mit mehreren anderen Mitgliedern von zwei Familien eine Feier vorbereitet, als es zu einem Streit kam. Der 30-Jährige konnte sich nach der Attacke selbst in Sicherheit bringen, während andere Anwesende den mutmaßlichen Täter zurückhielten. Er wurde festgenommen, der Verletzte ins Krankenhaus gebracht. Der Gesundheitszustand sei weiterhin kritisch, hieß es am Sonntag. Akute Lebensgefahr bestehe aber nicht mehr.