Sechs Verletzte auf A1 nach Unfall mit Kleinbus

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Ein zerstörter Kleinbus steht an der Leitplanke.
Ein zerstörter Kleinbus steht an der Leitplanke. Foto: Alex Talash/dpa

Hagen (dpa/lnw) – Wegen eines Unfalls mit sechs Verletzten auf der A1 bei Hagen ist die Autobahn in Richtung Bremen am Sonntag für knapp sieben Stunden voll gesperrt worden. Ein Kleinbus mit sieben Insassen habe sich an der Anschlussstelle Hagen-Nord mehrfach überschlagen und sei gegen die Schutzplanke gekracht, sagte ein Sprecher der Polizei. Dabei sei ein Beteiligter aus dem Sprinter geschleudert und lebensgefährlich verletzt worden. Zudem wurden drei Menschen den Angaben zufolge schwer und zwei weitere leicht verletzt. Der Fahrer blieb unverletzt.

Die Autobahn war am Sonntagmorgen unter anderem wegen Bergungsarbeiten voll gesperrt. Auch ein Polizeihubschrauber sei vor Ort gewesen, sagte der Sprecher. Am Mittag sei aus der Voll- eine Teilsperrung geworden und ein Fahrstreifen wieder befahrbar gewesen. Am Nachmittag war dem Sprecher zufolge wieder alles frei. Nach Angaben des WDR-Stauradars hatte sich zeitweise ein etwa fünf Kilometer langer Stau gebildet.