Inzidenz in NRW liegt bei 338,6

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Ein Abstrich für das Testverfahren auf das Coronavirus.
Ein Abstrich für das Testverfahren auf das Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – Die Corona-Inzidenz ist in Nordrhein-Westfalen angestiegen. Binnen sieben Tagen infizierten sich in dem Bundesland pro 100.000 Einwohner erwiesenermaßen 338,6 Menschen mit dem Coronavirus, wie am Donnerstagmorgen aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Eine Woche zuvor hatte der Wert 232,8 betragen und vier Wochen zuvor 296,9. Zuletzt meldeten die Gesundheitsämter in NRW binnen 24 Stunden 16 323 Neuinfektionen und 29 Todesfälle, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen.

Unter den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW ist die Inzidenz im Kreis Euskirchen mit 505,4 weiterhin am höchsten und in Krefeld mit 76,2 am niedrigsten. Die Stadt hat auch im bundesweiten Vergleich den niedrigsten Wert.

Alles in allem liefern die Angaben nur ein unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus, vor allem weil längst nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.