Reisende müssen nach Zwischenfall stundenlang im Zug bleiben

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Ein Streifenwagen der Polizei steht mit Blaulicht an einem Einsatzort.
Ein Streifenwagen der Polizei steht mit Blaulicht an einem Einsatzort. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Dortmund (dpa) – Etwa 150 Bahnreisende haben am Samstagabend zwischen Witten und Dortmund nach einem Zwischenfall mehrere Stunden in einem Zug warten müssen. Wie eine Bundespolizeisprecherin am Sonntag berichtete, hatte der Zugführer des Regionalexpress 4 gegen 20.30 Uhr etwas bemerkt und daraufhin bei einer Geschwindigkeit von 140 Kilometern pro Stunde eine Schnellbremsung ausgeführt. Es habe eineinhalb bis zwei Kilometer gedauert, ehe der Zug zum Stehen gekommen sei.

Daraufhin hätten Polizisten die gesamte Strecke abgesucht, im Dunkeln aber zunächst nichts gefunden. Erst ein Polizeihubschrauber habe per Wärmebildkamera schließlich eine Person ausfindig machen können. Gegen 23.40 Uhr habe dann die Evakuierung des Zuges stattgefunden, sagte die Sprecherin. Die komplette Strecke habe erst am Sonntagmorgen um 2.00 Uhr wieder freigegeben werden können. Mit S-Bahn und Taxi seien die Reisenden weiter nach Dortmund gebracht worden.