Landtags-Umbau: Auch Wüst-Büro muss umziehen

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Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.
Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – Größere Umbauten im Düsseldorfer Landtag haben auch Auswirkungen auf das Büro von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) im Parlament. Der Regierungschef muss umziehen, wie ein Landtags-Sprecher auf Anfrage bestätigte.

Wüst hat ein Büro im Landtag, das er laut Staatskanzlei vor allem an Plenartagen regelmäßig nutzt. Es befindet sich in einem Bereich, in dem in den Herbstferien Umbauarbeiten beginnen. Dort wird ein neuer Aufzug mit Platz für 40 Personen gebaut. So sollen Gruppen und Rollstuhlfahrer einen weiteren Zugang zur Tribüne des Plenarsaals haben. Außerdem solle die Barrierefreiheit im 34 Jahre alten Gebäude verbessert werden, hieß es vom Landtag.

Für den Umbau müssen benachbarte Büros auf allen Etagen geräumt werden – so auch die Räumlichkeiten von Wüst. Ihm wird laut Landtag an anderer Stelle im Gebäude ein gleich großer Bereich zur Verfügung gestellt. Ob und wann Wüst in sein altes Büro zurückziehen kann, soll entschieden werden, wenn alles fertig ist. Das könnte sich durch die aktuellen Lieferschwierigkeiten in vielen Bereichen hinziehen. Einen konkreten Termin für das Ende der Arbeiten gibt es laut Landtag noch nicht.