Sci-Fi aus Neviges: Die Erde als verbotener Planet

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Jacqueline Montemurri mit ihrem neuen SciFi-Buch
Jacqueline Montemurri mit ihrem neuen SciFi-Buch "Der verbotene Planet". Foto: privat

Velbert. Die Nevigeser Autorin Jacqueline Montemurri hat einen weiteren Science-Fiction-Roman veröffentlicht: „Der verbotene Planet“.

Jacqueline Montemurri hat nach „Der Koloss aus dem Orbit“ erneut einen Weltraum-Roman herausgebracht – diesmal steht das Leben auf dem Mars im Mittelpunkt der Geschichte. Es geht um die Zukunft der Menschheit, denn auf den Roten Planeten hatten die Erdbewohner ausweichen müssen, weil sie ihre eigenen Lebensräume zerstörten.

Die Sehnsucht nach einer Rückkehr ist dennoch vorhanden. Der Twist in Montemurris Geschichte: Die Erde hat sich regeneriert und ist nun ein riesiges Naturschutzgebiet. Kein Mensch darf sie jedoch wieder betreten.

Der verbotene Planet, den der Buchtitel anspricht, ist also nicht der Mars, sondern die Erde selbst.

Die Geschichte wird dabei aus der Sicht von vier Personen erzählt. Und es geht um die großen Fragen dieser Zeit: Was ist Heimat? Ist es legitim, wenige zu opfern, um die Gesellschaft zu erhalten? Wer bestimmt den Lebensort der Menschen? Nicht zuletzt spielen Themen wie Identität, Genozid oder die Macht von Verschwörungstheorien auf die Gesellschaft tragende Rollen.

Der Klappentext des Romans: „Seit die Erde vor zweihundert Jahren unbewohnbar geworden ist, hat sich die Menschheit auf dem Mars angesiedelt. Das Betreten der Erde ist strengstens untersagt, wodurch sich der Planet zu einem grünen Paradies regenerieren konnte. Bei einem Observationsflug entdeckt Captain Liv Heller jedoch eine Siedlung auf der Erde – Überlebende eines vor dreißig Jahren havarierten Raumschiffs. Das Gesetz ist eindeutig: Die Bewohner müssen von der Erde evakuiert werden – doch diese weigern sich.“

Der verbotene Planet“ (ISBN: 978-3-9487-0064-5) ist im Plan9 Verlag erschienen, ein Imprint von Bedey und Thoms Media. Das Taschenbuch mit einem Umfang von 374 Seiten kostet 15 Euro.