Digitale Schule Prädikat „vorbildhaft“ – Gymnasium Heiligenhaus

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Digitale Schule, Prädikat
Über die Auszeichnung für das Immanuel-Kant-Gymnasium freuen sich: Bianca Gunzer ("Jugend forscht" und Begabtenförderung), Martin Tilmans (Koordinator Digitalisierung), Britta Berschick (Schulleiterin), Michael Langwald (Bereich Digitalisierung). Foto: privat

Heiligenhaus. Das Immanuel-Kant-Gymnasium Heiligenhaus ist vom Landesschulministerium mit dem Siegel „Digitale Schule“ für ihr erfolgreiches Medienkonzept ausgezeichnet worden. Dieses findet eine Ergänzung in einer Vortragsreihe der Polizei in den siebten Klassen zum Thema „Cybercrime“.

In den vergangenen Jahren sind viel Zeit und Energie in die digitale Ausstattung und Fortbildung von Lehrkräften und Schülerschaft am Immanuel-Kant-Gymnasium (IKG) investiert worden, berichtet Florian Labes für das Gymnasium. Eine Investition, die sich jetzt ausgezahlt hat. Denn als eine von 71 Schulen in Nordrhein-Westfalen erhielt das IKG die Auszeichnung „Digitale Schule“.

Der Preis ist bei einer Onlineveranstaltung von Dorothee Feller, Landesministerin für Schule und Bildung, und Harald Fisch, dem Geschäftsführer von „MINT Zukunft“, überreicht. Schon im letzten Jahr wurde die Schule mit dem Siegel “MINT-freundliche Schule” ausgezeichnet.

Eine strenge Jury hat zuvor das IKG-Medienkonzept in fünf verschiedenen Kategorien bewertet. „Das Besondere hierbei ist, dass wir in zwei der fünf Kriterien mit „sehr gut“ und in den anderen noch besser abgeschnitten haben“, berichtet Labes. „Insgesamt hat das IKG mit dem Prädikat „vorbildhaft“ abgeschnitten.

Trotz der Auszeichnung soll das Medienkonzept noch weiter ausgebaut werden. So sind weiterhin regelmäßig Fortbildungen für die Lehrerschaft geplant, auch werden weitere Räume mit digitalen Tafeln und moderner Hardware ausgestattet.

In diesem Zusammenhang wird es außerdem Vorträge in den siebten Klassen geben. Die Polizei informiert und klärt auf über das Thema „Cybercrime – Was ist das und wie kann ich mich schützen?“. Inhalte des Vortrages sind u.a. Selbstdarstellung in sozialen Medien, Cybermobbing, verbotene Inhalte, sexueller Missbrauch im Netz und Hatespeech sowie Fakenews.

Zusätzlich erfahren die Siebtklässler von der Polizei Mettmann, wie ein Strafverfahren abläuft und welche möglichen Konsequenzen – auch für die Zukunft – strafbare Handlungen für Jugendliche ab 14 Jahren nach sich ziehen könnten.