Linke zur Kohleförderung: «Lützerath muss bleiben»

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Janine Wissler, Parteivorsitzende der Partei Die Linke, spricht im Bundestag.
Janine Wissler, Parteivorsitzende der Partei Die Linke, spricht im Bundestag. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild

Berlin (dpa) – Die Linke kündigt Widerstand gegen die Förderung der Braunkohle unter der Siedlung Lützerath im Rheinischen Revier an. Die Entscheidung, mitgetragen von den Grünen, sei «einfach nur grotesk», sagte Parteichefin Janine Wissler am Dienstag in Berlin. «Wir sind der Meinung, Lützerath muss bleiben.» Den Ort für die Gewinnung von Braunkohle abzubaggern, widerspreche auch den Klimazielen. «Deshalb muss das verhindert werden.»

Der Energiekonzern RWE hatte am Dienstag mitgeteilt, dass die Kohle unter Lützerath gefördert werden solle. Zugleich erklärte sich RWE bereit, den Kohleausstieg von 2038 auf 2030 vorzuziehen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde mit dem Bundes- und dem nordrhein-westfälischen Landeswirtschaftsministerium getroffen, beide Ministerien werden von den Grünen geführt.