„Mein Real“: Märkte in Wülfrath und Heiligenhaus starten unter neuer Marke

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Der Real-Markt in Heiligenhaus trägt bald ein neues Logo. Foto: Mathias Kehren
Der Real-Markt in Heiligenhaus trägt bald ein neues Logo. Foto: Mathias Kehren

Wülfrath/Heiligenhaus. Am Montag, 10. Oktober, wird aus Real offiziell „mein real“. Auch für die Märkte in Heiligenhaus und Wülfrath fällt der Startschuss. Die Umsetzung der Veränderungen erfolgt allerdings schrittweise.

Aus den ehemaligen Real-Märkten macht man mit „mein real“ eine neue Marke. Damit einher gehen dann nach Angaben des Einzelhandelsunternehmens auch „neue Strukturen, neue Wege, mit einem starken Fokus auf Vielfalt im Bereich Food und Non-Food, Regionalität und der Nähe zum Menschen“. Gelten wird das für alle 62 Märkte – im Kreis Mettmann übrig geblieben sind die ehemaligen Real-Filialen in Heiligenhaus und Wülfrath.

Mit der Einführung der Marke „mein real“ findet eine Neuausrichtung statt. Unterstreichen will das Unternehmen das mit dem Slogan: „mein real – alles, was ich mag“, der die Haltung des bundesweiten Unternehmens unterstreichen soll: „Die Menschen und ihr tägliches Leben stehen im Mittelpunkt“, erklären die beiden geschäftsführende Gesellschafter Sven Tischendorf und Karsten Pudzich.

Weiterentwickelt hat man das Warenangebot ebenso wie die Marktgestaltung und die Kommunikation. Besonders betont das Unternehmen die Zusammenarbeit mit regionalen und lokalen Anbietern.

Zum Sortiment gehören Food, Non-Food und Services, dann mit Eigenmarken und neuen Eigenproduktionen. Zudem will man sich digital verändern und dort Angebote schaffen, die „den Einkauf einfacher und individueller machen“.

Die neuen Eigentümer rund um die Unternehmerfamilie Tischendorf und das Management  von „mein real“ haben sich für eine schrittweise Entwicklung entschieden. „Wir sind froh, dass wir weiter für unsere Kundinnen und Kunden da sein können. Wir haben uns für die nächsten Wochen, Monate und Jahre viel vorgenommen, wollen Tag für Tag attraktiver werden, so dass wir am Ende alle sagen können: Das ist ‚mein real'“, so Karsten Pudzich, geschäftsführender Gesellschafter. Die bisherige Entwicklung sei ein Ziel, aber kein Endpunkt.

Veränderungen in den Märkten

Neue Kassenbereiche in allen 62 Märkten sind eine der offensichtlichen Veränderungen, unter anderem in Wülfrath gibt es sie bereits. Dort hat man zudem die Waren anders platziert, Obst und Gemüse ist im Eingangsbereich zu finden.

Alle weiteren Investitionsmaßnahmen sollen laut „mein real“ auf Basis der Mustergestaltungen in den Pilotmärkten in Hagen und Salzgitter nach und nach in den anderen Märkten umgesetzt werden.

Für alle 62 Märkte gilt bereits: Produkte der Rewe-Gruppe sind zu finden, darunter mehr als 6.000 Eigenmarkenartikel und darunter wiederum über 1.100 Artikel der Discountmarke „ja“.

Bis 2025 erhalten sämtliche Märkte nach Unternehmensangaben ein einheitliches Ladenkonzept, zu dem auch Vergrößerungen der Obst- und Gemüse-Abteilungen sowie der Hausbäckerei gehören.

Zahlen können sollen Kunden zukünftig auch verstärkt digital, mit der „mein real“-App zum Beispiel. Die Handzettel will man komplett neu gestalten: „modern und sehr übersichtlich“, teil das Unternehmen mit.

Alle 62 „mein real“-Märkte sollen zudem bis 2025 technisch modernisiert und aufwändig für das Roll-out der neuen Digitalisierungsstrategie, an deren Umsetzung „mein real“ bereits seit einigen Monaten arbeitet, umgestaltet werden.

„Die Verkaufsflächen werden moderner, frischer und vielfältiger – mit neuen Frische-Theken, eigenen Gastronomiebereichen und einem zentralen Marktplatz“, so „mein real“. Auf den Kundenparkplätzen will man schrittweise Elektroladestationen installieren.