Kramer als ZDF-Experte zur WM: Keine Chance mehr bei Flick?

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Christoph Kramer, Fußballspieler und TV-Experte.
Christoph Kramer, Fußballspieler und TV-Experte. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild

Mainz (dpa) – Fußballprofi Christoph Kramer gehört zum WM-Kader – zumindest beim Fernsehsender ZDF. Der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach wird wie schon bei der WM 2018 und der EM 2020 als Experte über die Spiele in Katar berichten, wie der öffentlich-rechtliche TV-Sender am Freitag bekannt gab.

«Ich freue mich wieder auf meine Einsätze im ZDF-Team. Es ist einfach spannend, die Leistungen der Kollegen als außenstehender Beobachter analysieren und einordnen zu dürfen», wurde der Weltmeister von 2014 in einer Pressemitteilung zitiert. Ob seine Zusage auch bedeute, dass er die Hoffnung auf eine WM-Nominierung als Nationalspieler durch Bundestrainer Hansi Flick aufgegeben habe, wurde aus der Mitteilung nicht ersichtlich.

Kramer, der bei Borussia in den ersten Saisonwochen sportlich überzeugen konnte, wird im Wechsel mit den weiteren ZDF-Experten Per Mertesacker und Martina Voss-Tecklenburg die WM-Spiele bewerten und analysieren. Ihnen stehen die Moderatoren Jochen Breyer und Katrin Müller-Hohenstein zur Seite.

Die ARD hat sich für die WM die Expertise von Sami Khedira, Thomas Hitzlsperger, Bastian Schweinsteiger und Almuth Schult gesichert. Die beiden öffentlich-rechtlichen TV-Sender übertragen 48 der 64 WM-Spiele bei der Weltmeisterschaft vom 20. November bis 18. Dezember im Wüstenstaat Katar. Die Übertragungen kommen aus Mainz. Auch das dort temporär aufgebaute WM-Studio nutzen ARD und ZDF gemeinsam.