Mann soll Lebensgefährtin getötet und Leiche verbrannt haben

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Eine Figur der blinden Justitia.
Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Wuppertal (dpa) – Vor dem Wuppertaler Landgericht hat am Freitag der Prozess gegen einen Angeklagten wegen Totschlags an seiner Lebensgefährtin begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Solinger vor, die 36-Jährige im September vergangenen Jahres mit einem unbekannten Tatwerkzeug erschlagen zu haben. Dann soll er die Tote in die Folie eines Planschbeckens eingewickelt und in einem Waldgebiet bei Freudenstadt (Baden-Württemberg) verbrannt haben.

Am ersten Verhandlungstag gestand der 33-Jährige, die Leiche verbrannt zu haben. Getötet habe er die Frau aber nicht.

Zwischen dem Paar habe es immer wieder Streit gegeben. Am Tattag sei es um das gemeinsame Kind gegangen, schilderte der deutsche Angeklagte. Als seine Lebensgefährtin nach dem Gespräch noch einmal weggehen wollte, habe er versucht, das zu verhindern. Er habe sie gedrückt und gehalten – da sei die Frau plötzlich blau angelaufen und gestorben. Nach Ansicht der Verteidigung handelte es sich nicht um Totschlag. Vielmehr sei «etwas passiert, was so nicht passieren sollte».

Für den Prozess sind neun weitere Verhandlungstage bis zum 22. November angesetzt.