Ratingen: Caritas weiht neue Tagespflege St. Marien ein

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Kreisdechant Daniel Schilling übergibt das neue Kreuz an Leiterin Lilli Diller, vor einer Wand mit lichtem Birkenwal. Foto: Caritas
Kreisdechant Daniel Schilling übergibt das neue Kreuz an Leiterin Lilli Diller, vor einer Wand mit lichtem Birkenwal. Foto: Caritas

Ratingen. Mit der Einweihung und Eröffnung dieser Tagespflege komplettiert der Caritasverband sein Angebot im Bereich der Pflege und Versorgung älterer Menschen im Herzen von Ratingen.

Ganz zentral und gut vernetzt gibt es nun das Wohnen mit Service, die ambulante Pflege und nun auch die Tagespflege St. Marien mit Platz für 17 Gäste in der Werdener Str. 1. Diese Angebote in den Räumen der St. Marien GmbH sind außerdem ein Beispiel für die sehr gute Kooperation mit dem Caritasverband für den Kreis Mettmann e.V..

Nach der Begrüßung durch Roland Spazier, Caritas-Bereichsleiter und Einrichtungsleiterin Lilli Diller, weihte Kreisdechant Pfarrer Daniel Schilling in einer kurzen Zeremonie und mit einem gemeinsamen Gebet die neue Tagespflege St. Marien im Herzen von Ratingen ein. Im Anschluss konnten sich die Gäste der Einweihung und Eröffnung noch umfassend über die Tagespflege informieren, denn Mitarbeitende und Leitung standen für Fragen und Gespräche zur Verfügung und in alle Räume konnte geschaut werden.

Der Kreisdechant betont, der Segen den er spende, gälte natürlich den Menschen, zum einen den Gästen der Tagespflege, die sich auf die Versorgung, die Pflege und die Unterstützung verlassen zum anderen den Mitarbeitenden, die diese Tätigkeiten mit großem Engagement ausführen.

Die Leiterin der Tagespflege Lilli Diller, stand nach ihrer kurzen aber herzlichen Begrüßung insbesondere für Fragen und Gespräche der Besucher, unter ihnen auch Interessierte und erste Gäste und Angehörige der Tagespflege zur Verfügung.

Das farbliche Konzept und die besondere Gestaltung der Künstlerin Moni Müller stieß auf durchweg positive Resonanz. Das Herzstück der Tagespflege ist die insgesamt offene, helle und großzügige Gestaltung. Das Zentrum ist der Gemeinschaftsraum, der in die offene Küche übergeht und auch einen Blick durch das Wohnzimmer bis auf die Terrasse ermöglicht.

Vierertische für die Gäste sorgen für gute Kommunikation und schaffen den richtigen Rahmen für kleine Gruppen zum Beispiel beim Essen oder beim Spielen, beim Basteln bei Gesprächen. Die Wände in sonnigem gelb wirken aktivierend und sorgen für eine heitere Stimmung. Der Wohnbereich und die Ruheräume können durch mobile Wände geöffnet oder geschlossen werden und laden zu gemeinsamen Aktivitäten oder zum stillen Ruhen und Träumen ein.

Überall entwickelten sich nach der offiziellen Einweihung rege Gespräche, Besucher*innen waren begeistert über die hellen, lichtdurchfluteten Räume und testeten die gemütlichen Sessel in den Ruheräumen und Rückzugswinkeln.

Neben dieser gelungenen Gestaltung kann die Tagespflege mit erfahrenen Caritas-Fachkräften punkten und bietet beispielsweise einen Hol- und Bringdienst. Interessierte können sich gerne individuell beraten lassen, auch zu Fragen der Finanzierung durch die Pflegekasse. Gerne können sich diese einen persönlichen Eindruck machen. So ist ein kostenloser Probetag möglich.