Geldwäscheverdacht: 200.000 Euro in Rucksack sichergestellt

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Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug.
Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Bielefeld (dpa/lnw) – Bei der Kontrolle eines Autos mit lettischem Kennzeichen haben Zöllner an einem Rastplatz auf der A44 bei Paderborn in einem Rucksack fast 200.000 Euro gefunden und sichergestellt. Aufgrund der kleinen Stückelung des Geldes und der Angaben des Fahrers bestehe der Anfangsverdacht der Geldwäsche, teilte das Hauptzollamt Bielefeld am Montag mit.

Der 39-jährige Fahrer hatte bei der Kontrolle am vergangenen Dienstag angegeben, er sei auf dem Weg von Wuppertal nach Polen. Nach mitgeführtem Bargeld befragt, meldete er lediglich einen Betrag von 2500 Euro an. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs entdeckten die Ermittler jedoch auf der Rückbank einen Rucksack mit insgesamt 192.900 Euro. Das Geld wurde bis zur Klärung sichergestellt. Der Fahrer konnte seine Reise aber fortsetzen.