Stadthalle Wuppertal: Dialog zwischen Romantik und Moderne

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Die Historische Stadthalle in Wuppertal. Foto: Lars Langemeier
Die Historische Stadthalle in Wuppertal. Foto: Lars Langemeier

Wuppertal. Das Sinfonieorchester Wuppertal verschreibt sich in seinem 2. Sinfoniekonzert am Sonntag, 16. Oktober, ab 11 Uhr sowie am Montag, 17. Oktober, ab 20 Uhr der Romantik.

Im Großen Saal der Historischen Stadthalle Wuppertal tritt ein zeitgenössisches Werk von Krzysztof Meyer in den Dialog mit den beiden großen Romantikern Johannes Brahms und Franz Schubert. Die musikalische Leitung des Konzerts unter der Überschrift „Facetten der Romantik“ liegt bei Gastdirigent Dmitri Jurowski, der bereits 2017 beim Sinfonieorchester Wuppertal zu Gast war.

Das Konzert beginnt mit einer kompositorischen Verneigung vor Johannes Brahms. In Krzysztof Meyers „Hommage à Johannes Brahms“ lassen sich dessen Verehrung des Romantikers, aber auch die Nähe zu seinem Freund Dmitri Schostakowitsch heraushören. Anschließend erklingen die „Variationen über ein Thema von Haydn“, mit denen sich Brahms an die sinfonische Großform herantastete. Achtmal verarbeitete er ein außergewöhnliches, da fünftaktiges, Choralthema des „Chorale St. Antoni“ – die Urheberschaft Haydns bezüglich des Chorals ist aus heutiger Sicht jedoch umstritten. In der zweiten Konzerthälfte folgt Franz Schuberts „Große C-Dur-Sinfonie“, die ihm als eines seiner Spätwerke breite Anerkennung als Sinfoniker verschaffte. Und das, obwohl sie zu
Lebzeiten des Komponisten nicht gedruckt wurde und erst mehr als zehn Jahre nach dessen Tod ihre Uraufführung erlebte.

Mit Dmitri Jurowski, dem jüngsten Vertreter einer berühmten russischen Musikerdynastie, übernimmt ein Kenner der romantischen Musik die musikalische Leitung des 2. Sinfoniekonzerts. Er dirigierte inzwischen über hundert verschiedene Opernproduktionen sowie renommierte Orchester in ganz Europa. Werke der deutschen, russischen und slawischen Klassik und Romantik sowie der frühen Moderne liegen Dmitri Jurowski besonders am Herzen – die damit verbundene Expertise bringt er nun mit nach Wuppertal.

Ticket gibt es unter anderem unter sinfonieorchester-wuppertal.de.