Wülfrather Gruppe nach Mithilfe bei der Tafel „geerdet“

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Mehrere Stunden halfen Fraktionsmitglieder der Wülfrather Gruppe bei der Tafel. Foto: WG
Mehrere Stunden halfen Fraktionsmitglieder der Wülfrather Gruppe bei der Tafel. Foto: WG

Wülfrath. Die Wülfrather Gruppe hatte am Montag einige Stunden bei der Tafel mitgeholfen. 

„Wir sind tief beeindruckt von dem ehrenamtlichen Engagement, das bei der Tafel geleistet wird“, so Wolfgang Peetz, Fraktionsvorsitzender der Wülfrather Gruppe. Die WG-Fraktion hatte Bernd Arnold, dem Standortleiter der Wülfrather Tafel, versprochen, mal bei einer Schicht auszuhelfen. Am vergangenen Montag hat die Gruppe ihr Versprechen eingelöst und vier Stunden bei der Tafel ausgeholfen.

„Es ist schon erschreckend, wenn man die lange Warteschlange der bedürftigen Menschen sieht“, so Iris Michel, Vorsitzende der Wülfrather Gruppe. „Auf beiden Seiten herrscht großer Respekt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafel gehen sehr empathisch mit ihren Kunden um. Auf der anderen Seite ernten sie allerdings auch viel Dankbarkeit.“

16 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer stehen der Tafel zur Verfügung. Verstärkung ist jederzeit willkommen. Für die WG war dieses Engagement keine Einmalaktion. „Wir wollen das auf jeden Fall nochmal wiederholen“, verspricht Wolfgang Peetz. Nach Auffassung der WG sollte sich jeder, der politische Entscheidungen trifft, ab und zu an der Basis umsehen. „Das erdet schon gewaltig“ so Peetz.

Eine wichtige Erkenntnis steht aber schon jetzt fest: „Die Angebote in Wülfrath müssen dringend miteinander vernetzt werden“, fordert Wolfgang Peetz. „Einrichtungen wie die Tafel, Schuldnerberatung, Kleiderkammer und andere haben große Schnittmengen und häufig identische Kundschaft. Im Interesse der betroffenen Menschen ist hier eine enge Zusammenarbeit sehr sinnvoll.“