Klitschko-Brüder erhalten Auszeichnung für Zivilcourage

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Vitali Klitschko (r), Bürgermeister von Kiew und ehemaliger Boxprofi, und Wladimir Klitschko.
Vitali Klitschko (r), Bürgermeister von Kiew und ehemaliger Boxprofi, und Wladimir Klitschko. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – Der Düsseldorfer Verein Heinrich Heine Kreis verleiht den Klitschko-Brüdern die diesjährige Auszeichnung für Zivilcourage. «Vitali und Wladimir Klitschko zeigen ihren zivilgesellschaftlichen Einsatz in buchstäblicher Brüderlichkeit, ein couragiertes gemeinsames Handeln zur Aufrechterhaltung des täglichen Lebens der Menschen in der Ukraine, ungeachtet der Gefährdung des eigenen Lebens», begründete der Vorstand die Wahl. Die beiden ehemaligen Boxweltmeister erhalten die Ehrung am 25. Oktober in Düsseldorf.

Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung werden der Bürgermeister von Kiew und sein älterer Bruder wegen des Krieges in der Ukraine allerdings nicht persönlich entgegennehmen. Stellvertretend wird sie der Generalkonsulin der Ukraine in Düsseldorf, Iryna Shum, überreicht. Die Laudatio hält Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestags. Das Geld ist zur Unterstützung humanitärer Transporte von Düsseldorf nach Kiew bestimmt.

Die Auszeichnung für Zivilcourage verleiht der Heinrich Heine Kreis seit 2006. Sie wird an Menschen vergeben, «die durch ihr Wirken und Handeln in der Öffentlichkeit Zivilcourage bewiesen haben und somit für eine freie, offene und tolerante Gesellschaft eingetreten sind und eintreten».