Corona-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen bei 621,4

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Eine biologisch-technische Assistentin bereitet PCR-Tests für die Analyse vor.
Eine biologisch-technische Assistentin bereitet PCR-Tests für die Analyse vor. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Corona-Inzidenz für Nordrhein-Westfalen am Dienstag mit 621,4 angegeben. Die Zahl der innerhalb von sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner war damit etwas höher als am vergangenen Dienstag (614,8). Vor zwei Wochen hatte die Inzidenz noch deutlich unter 350 gelegen. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag mit 687,5 deutlich höher als im bevölkerungsreichsten Bundesland.

Binnen 24 Stunden kamen in NRW 33.287 bestätigte neue Fälle sowie 27 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hinzu. Die höchsten Inzidenzen wiesen am Dienstag der Kreis Minden-Lübbecke (978,4) und der Kreis Euskirchen (958,9) aus. Am niedrigsten waren die Werte in Bielefeld (325,4) und im Rhein-Kreis Neuss (359,1).

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit längerem von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.